Schieder: Steuerharmonisierung in Europa würde "unfairen Steuerwettbewerb" beenden

Wien (SK) - Anlässlich der Debatte am Donnerstag um die Doppelbesteuerungsabkommen mit Lettland, Slowenien und Schweden im Nationalrat bemerkte der SPÖ-Abgeordnete Andreas Schieder, dass dies ein guter Zeitpunkt sei, sich Gedanken über eine Steuerharmonisierung in Europa zu machen. Derzeit herrsche ein "unfairer Steuerwettbewerb", so Schieder. Er schlug vor, die Bemessungsgrundlage für Unternehmen zu vereinheitlichen und auch die Einführung einer steuerlichen Mindestuntergrenze sei sinnvoll. Würde das Steuersystem europaweit harmonisiert, würde dies nicht nur anstatt der niedrigen Steuern die Qualitätsfrage wieder in den Mittelpunkt rücken, sondern auch mehr Effizienz bedeuten. Die Doppelbesteuerungsabkommen seien trotz allem zu begrüßen, insbesondere das Abkommen mit Lettland sei notwendig, da die alten Abkommen noch mit der Sowjetunion abgeschlossen wurden. (Schluss) sw

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0011