Kranzl zu Budget: Forschungsbudget ist großer Wurf für Standort Österreich

BMVIT setzt verstärkt Impulse in Richtung Forschungsförderung

Wien (OTS) - Erfreut zeigte sich Forschungs-Staatssekretärin Christa Kranzl über das heute präsentierte Budget. "Die Bereitstellung von 150 Mio. Euro zusätzlich an Forschungsgeldern für 2007/08 - wie im Regierungsübereinkommen festgelegt - ist ein großer Wurf für die heimische Forschung, aber auch für den Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort Österreich", so Kranzl. Gerade in einer Welt des globalisierten Wettbewerbes nehme die Forschung eine Schlüsselrolle ein, um Österreich international als konkurrenzfähigen Wirtschaftsstandort im Sektor der Hochtechnologie zu erhalten. "Im erweiterten Europa müssen wir auf unser Know-how und unsere hochqualitativen Produkte setzen, um erfolgreich zu sein. Neben der sukzessiven Steigerung der finanziellen Ressourcen durch die öffentliche Hand, müssen wir aber auch die Unternehmen dazu bringen, ihre Investitionen in diesem Bereich weiter auszubauen", erklärte Kranzl.

Positiv sei zudem, dass das BMVIT nun mit einem Anteil von 49% an Sondermitteln verstärkt Impulse in Richtung Forschungsförderung setzen könne. "Es ist wichtig und richtig, dass das BMVIT in Sachen Forschungsförderung das größte Budget zur Verfügung hat, da das Staatssekretariat des BMVIT nicht nur für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen, sondern auch für alle drei großen Förderungsinstrumente - FFG, FWF und AWS - zuständig ist und daher den Bogen von der Grundlagen- über die angewandte Forschung bis hin zur Markteinführung und direkten Unternehmensförderung spannen kann."

Die große Herausforderung des österreichischen Innovationssystems bestehe derzeit darin, Unternehmen über die Forschungsförderung zu Neuentwicklungen zu motivieren. "Es ist mir persönlich daher ein wesentliches Anliegen, dass nicht nur weitere Anreize für Grossunternehmen geschaffen werden, sondern auch die Anzahl der klein- und mittelständischen Unternehmen, die eigene Forschungsaktivitäten setzen oder dies gemeinsam mit Forschungseinrichtungen tun, deutlich zu erhöhen", so Kranzl abschließend.

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BMVIT - Staatssekretärin Christa Kranzl
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