2. "Runder Tisch Lobau": Fokus auf ÖV-Maßnahmen

Positives, konsensuales Gesprächsklima

Wien (OTS) - Der gestrige zweite "Runde Tisch" zur Verkehrsinfrastruktur in der Ostregion stand ganz im Zeichen der Umweltverbund-Verkehre, vor allem des öffentlichen Verkehrs:
VertreterInnen von NGOs, Bürgerinitiativen, der Stadt Wien, des Landes Niederösterreich, der Wiener Linien, des VOR, der ÖBB und der ASFINAG diskutierten dabei vor allem über die Notwendigkeiten und Möglichkeiten des Ausbaus und der Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs in der Region Wien. Die Gespräche verliefen auch diesmal in gutem, konstruktivem und auf Konsens ausgerichteten Klima. Festgehalten wurde dabei, dass dem ÖV jedenfalls Priorität in der Verkehrspolitik eingeräumt werden müsse. Auf Basis bestehender Grundsatzpapiere und Szenarien (wie z.B. der SUPerNow, dem Masterplan Verkehr 03, dem STEP 05, dem NÖ-LVK, aber auch dem jüngsten Infrastrukturpaket des Bundes) wurden Maßnahmen zur Nachjustierung und Netzoptimierung - vor allem auch hinsichtlich Prioritätensetzungen - diskutiert. Dabei wurde eine Vielfalt und ein breites Spektrum an Maßnahmen, wie z.B. die Harmonisierung des Ausbaus der S 80/Marchegger Ast mit der geplanten U2 ins Flugfeld Aspern, ins Spiel gebracht, die in Folge vertieft behandelt werden sollen. Ergänzend zum öffentlichen Verkehr wurden auch Vorschläge zu "kleinräumigeren" Themen, wie z.B. Optimierungen für FußgängerInnen und RadfahrerInnen, eingebracht. Die Gespräche werden fortgesetzt und auch um weitere Aspekte und Themenbereiche ergänzt.

Konsens konnte in der Frage der weiteren Vorgangsweise in Sachen Probebohrungen in der Lobau erzielt werden. Hier wurde mit den NGOs ein konkreter Monitoring-Prozess hinsichtlich der Bohrergebnisse vereinbart, der eine transparente Vorgangsweise sicherstellen soll. (Schluss) gb

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