Vilimsky: Stadler wollte Akademie statutenwidrig von FPÖ wegreißen

Wollte Nichtmitglieder abstimmen lassen

Wien (OTS) - Zu den gestrigen Abstimmungen über den Präsidenten und den Vorstand der Freiheitlichen Akademie stellte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky heute klar, dass Ewald Stadler statutenwidrig und abseits mitteleuropäischer Verhaltens- und Rechtsnormen Personen mitwählen lassen wollte, die keine Mitglieder der Freiheitlichen Akademie seien. Dieser könnten nämlich nur FPÖ-Mitglieder angehören. Hilmar Kabas habe daher eine statutenkonforme Wahl des Präsidenten durch die 15 anwesenden ordentlichen Mitglieder sichergestellt. Da niemand eine geheime Abstimmung verlangt habe, sei offen gewählt worden, 8 von 15 Stimmberechtigten hätten für Hilmar Kabas gestimmt. Nach seiner Wahl zum Präsidenten habe Kabas die Sitzung statutenkonform fortgesetzt, selbstverständlich ohne die Nichtmitglieder. Von 15 eingeladenen Mitgliedern nahmen 8 teil und wählten den weiteren Vorstand.

"Ewald Stadler wollte mit Personen, die kein Stimmrecht genießen, die Akademie statutenwidrig - also in der gleichen Art wie einstens Jörg Haider - von der FPÖ wegreißen und damit offensichtlich das Geschäft der ÖVP erledigen", sagte Vilimsky, der Stadler aufforderte, nach seinen parteischädigenden Handlungen, die zu seinem Austritt geführt hätten, endlich Anstand zu zeigen, statt wie zuletzt Haider zu versuchen, das Eigentum der FPÖ zu entwenden. Vilimsky verwies weiter darauf, dass Stadler durch seinen Austritt aus der FPÖ automatisch auch nicht mehr Mitglied der Freiheitlichen Akademie sei. Stadler solle sich endlich mit der Realität abfinden und aufhören, zum Schaden von Partei, Akademie und Klub sein eigenes Süppchen zu kochen.

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