Schieder: "Klarheit und Unterschutzstellung für Daseinsvorsorge durch Ausnahme von EU-Transparenzrichtlinie"

Schutz der Anleger durch halbierte Meldefristen

Wien (SK) - Mittels eines Initiativantrags solle "Klarheit und Unterschutzstellung für den wichtigen Bereich der Daseinsvorsorge durch eine Ausnahme von der EU-Transparenzrichtlinie" sichergestellt werden, unterstrich SPÖ-Nationalratsabgeordneter Andreas Schieder am Donnerstag im Nationalrat. Bezüglich der Änderung des Bank- und Börsengesetzes hielt Schieder fest, dass es hier um eine Verbesserung der Transparenzanforderungen gehe. Weiters diene die Halbierung der Melde- und Veröffentlichungsfrist einer Beschleunigung der Informationen - was letztlich vor allem zum "Schutz der Kleinanleger" führe, ergänzte Schieder. ****

Mittels der EU-Transparenzrichtlinie solle vor allem im Bereich von Quersubventionierungen eine bessere Kontrolle ermöglicht werden -allerdings gelte es hier, den Bereich der Daseinsvorsorge nicht zu gefährden, so Schieder mit Blick auf die notwendige Ausnahmeregelung. Beim Banken- und Börsegesetz sei zu "diskutieren, ob bei der Meldepflicht nicht ein niedrigerer Schwellenwert als fünf Prozent besser wäre". Die Halbierung der Melde- und Veröffentlichungsfrist sei zu "begrüßen", machte Schieder abschließend klar. (Schluss) mb

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