Zinggl: Kunst- und Kulturbudget ist eine einzige, riesige Enttäuschung

Die Wörter Kunst und Kultur kamen in ganzer Budgetrede nicht vor

Wien (OTS) - "Das Kunst- und Kulturbudget ist eine einzige,
riesige Enttäuschung", reagiert Wolfgang Zinggl, Kultursprecher der Grünen. In der schriftlich vorliegenden Rede betont der Finanzminister noch frech, dass die Bundesregierung investieren will, wo es notwendig ist, aber die beiden Wörter Kunst und Kultur kommen in der gesamten Rede nicht einmal vor. In diesem Bereich ist es der Regierung also nicht wichtig zu investieren. "Das kennen wir aus den letzten Jahren. Der Kurs der alten Schwarzblauen Regierung wird 1:1 fortgesetzt", so Zinggl

Dass die Bundestheater und die Bundesmuseen im Jahr 2008 die Inflation abgegolten bekommen, war notwendig. Allen anderen Institutionen und Kulturschaffenden wird das nicht abgegolten, deren Budgets erleiden wegen der Inflation eine Reduktion. Einzig der Film erhält 2,2 Mill. mehr. "Nicht nur angesichts der von der ÖVP im Wahlkampf versprochenen zusätzlichen 10 Mill. und der von der SP zugesagten 20 Mill. ist das ein völlig unzureichender Betrag", so Zinggl. Und dieses Geld wird zudem in anderen Kunstbereichen wieder eingespart.

Im Jahr 2006 waren für die Kunst ohne Bundestheater noch 89,6 Mill budgetiert, für 2008 nur noch 89,3 Mill. budgetiert. "Wozu die SP in der Regierung sitzt und das Kulturministerium übernommen hat, bleibt völlig rätselhaft. Sie hat vor der Wahl von einer Erhöhung um 200 Mill. gesprochen und die alte Regierung ob ihrer stagnierenden Kulturbudgets gegeißelt. Jetzt kann sie sich selbst bei der Nase nehmen", so Zinggl.

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