Heinisch-Hosek: Enttäuscht über Molterers Budgetrede, in der Frauen nicht vorkommen

Wien (SK) - SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gabriele Heinisch-Hosek zeigte sich am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst "sehr enttäuscht" über die Budgetrede von Finanzminister Molterer. "Ich hätte mir erwartet, dass Molterer im Zusammenhang mit dem Doppelbudget 2007/2008 den Frauenaspekt zumindest erwähnt. Aber er hat es geschafft, in einer eineinhalbstündigen Budgetrede das Wort Frauen nur ein einziges Mal zu äußern. Da erwarten sich Österreichs Frauen schon mehr von einer Budgetrede des Finanzministers." Für Heinisch-Hosek ist dieses Nicht-Erwähnen der Frauen "eine Ignoranz gegenüber den Leistungen, Fähigkeiten und Qualifikationen der Frauen". ****

Molterer hätte, so Heinisch-Hoseks Vorwurf, durchaus die Möglichkeit gehabt, die Geschlechtergerechtigkeit bei der Budgetgestaltung zu thematisieren. "Es gibt viel Frauenrelevantes im Budget", betonte Heinisch-Hosek und erwähnte etwa die Erhöhung der Mittel für die Interventionsstellen gegen Gewalt.

Zudem hatten sich drei Tage vor der Budgetrede rund 130 interessierte Männer und Frauen im Parlament eingefunden, um den Ausführungen von ExpertInnen zum Thema Gender Budgeting, beziehungsweise geschlechtergerechter Budgeterstellung zu lauschen. "Damit war die Hoffung verbunden, dass der Finanzminister Gender Budgeting thematisiert. Was - so wie schon bei Grasser - leider nicht der Fall war."(Schluss) up

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