Kalina: Böhler braucht Lösung im Sinne der Beschäftigten und des Standorts

Österreichisches Kerneigentum wahren

Wien (SK) - Positiv bewertet SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina die nicht zustande gekommene Übernahme von Böhler-Uddeholm durch den britischen Investmentfonds CVC. Kalina fordert nun die heimische 'Kernaktionärs'-Gruppe auf, Farbe zu bekennen. "Sollte dieser Gruppe die Zukunft dieses österreichischen Vorzeigebetriebs und das Schicksal der tausenden Beschäftigten ein Anliegen sein, dann muss sie jetzt eine Lösung finden, die im Interesse des Wirtschaftsstandorts und der Arbeitnehmer ist", so der Bundesgeschäftsführer. ****

Gefordert sind aus Sicht des SPÖ-Bundesgeschäftsführers auch Wirtschaftsminister Bartenstein und der NÖ-Landeshauptmann Pröll. Immerhin sind beide 2005 federführend gewesen bei der Änderung des Übernahmerechts, die zu Gunsten der privaten Kernaktionärsgruppe durchgeführt wurde und die die Rutsche für den Ausverkauf von Böhler-Uddeholm gelegt hat. Bartenstein und Pröll sollten ihr Naheverhältnis zu der Kernaktionärs-Gruppe dafür nützen, eine Lösung im Sinne der tausenden ArbeitnehmerInnen zu finden.

Kalina fordert Bartenstein weiters dazu auf, sich auf Punkt und Beistrich an das Regierungsübereinkommen zu halten. In dem sei klar festgeschrieben, dass es keine weiteren Privatisierungen geben wird. "Bartenstein hat daher im Interesse der ArbeitnehmerInnen und der österreichischen Industriestruktur dafür zu sorgen, dass österreichisches Kerneigentum gewahrt bleibt", so Kalina abschließend. (Schluss) ps

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