Europäische Reiseversicherung wächst weiter

Neue Spitzenergebnisse - Ostexpansion aus eigener Kraft - Marktpotenzial bei Direktbuchern und Geschäftsreisen

Wien (OTS) - Eine neues Spitzenergebnis konnte die Europäische Reiseversicherung im Jahr 2006 verbuchen: Der mit mehr als 60 Prozent Marktanteil unangefochtene Marktführer im Bereich Reiseversicherungen verbuchte bei den Prämienumsätzen einen Zuwachs von 12,5 Prozent auf 38,32 Mio. Euro. Mit einem Plus von rund drei Prozent auf 1,8 Mio. erreichte die Zahl der Versicherten ihren höchsten Wert.

Das Jahr 2006 war durch die Expansion des Unternehmens nach Zentral- und Osteuropa geprägt: Nach der Eröffnung einer Niederlassung in Bratislava im September nahm die Europäische vor wenigen Wochen in Kiew als Mehrheitsaktionär der Evropeiske Touristicne Strachuvannia ihre Tätigkeit auf. Damit ist sie das erste auf den Reisesektor spezialisierte Versicherungsunternehmen in der Ukraine, die mit 17 Mio. Auslandsreisenden ein entwicklungsfähiges Marktpotenzial aufweist. Die gleiche Vorreiterrolle hat die Europäische in Russland: Kürzlich wurde ihr die Lizenz für die Ausübung der Versicherungstätigkeit in der russischen Föderation erteilt. Die Europäische Reiseversicherung wird in Russland als erstes Spezialversicherungsunternehmen im Bereich Reiseversicherungen aktiv sein.

"Wir haben diese Expansion aus eigener Kraft finanziert und sind auf dem besten Weg, unter unserer Führung ein Reiseversicherungsnetzwerk in den zentral- und osteuropäischen Ländern zu etablieren. Wir wollen als Gruppe am Wachstum dieser Länder partizipieren", erklärt dazu der Vorstandschef der Europäischen Reiseversicherung Dr. Martin Sturzlbaum. "Unter diesem Gesichtspunkt ist das Jahresergebnis durchaus zufriedenstellend, auch wenn es mit einem EGT von 323.000 Euro und einem Gewinn von 249.000 Euro deutlich unter dem Vorjahr liegt."

Nach einer durch Naturkatastrophen, Seuchengefahr und Terroranschläge schwierigen Periode brachte das Jahr 2006 auf dem Reisemarkt erstmalig wieder eine Phase des Wachstums. Neben einer Zunahme im Outgoing-Tourismus stellte sich auch die Wirtschaft auf einen wirksamen Versicherungsschutz durch Geschäfts- und Dienstreisen ein und brachte der darauf spezialisierten Corporate Travel Insurance (CTI) der Europäischen einen rund zehnprozentigen Zuwachs von Unternehmenskunden.

Hohe Wachstumsraten zeigt auch der "unorganisierte" Reisemarkt. Dabei handelt es sich um jene Reisen, die direkt ohne Einschaltung eines Reisebüros gebucht werden und bisher nur unzureichend oder gar nicht versichert waren. Die Europäische hat in diesem Segment mit einer Palette von Jahresversicherungen, die alle Risikobereiche abdecken, wachsenden Erfolg.

Auch im Incoming-Reiseverkehr nehmen die Direktbuchungen zu. Damit steigt sowohl für den Hotelier als auch den Gast das Risiko der Stornokosten. Mit ihrer "Hotelstorno Plus"-Versicherung verzeichnet die Europäische zweistellige Zuwachsraten: Die Zahl der Hotels, die diese Versicherung ihren Gästen im Zuge der Buchung anbieten, hat sich 2006 neuerlich um 20 Prozent auf über 2.500 erhöht.

Der Schadensverlauf entsprach im Jahr 2006 dem normalen Trend und korrelierte im Wesentlichen mit der Zahl der Versicherten. Die Zahl der Schadensfälle stieg um rund drei Prozent auf 27.166, die Schadensbelastung erhöhte sich um 3,7 Prozent auf 20,23 Mio. Euro. Den höchsten Anteil an den Belastungen hatten mit 43 Prozent wieder die Reisestornos, gefolgt von der Krankenversicherung mit 32 Prozent. Vor allem die permanent steigenden Krankenhauskosten führten dazu, dass sich - ebenso wie bei der Unfallversicherung - die Kosten pro Einzelfall deutlich erhöhten. Wesentlich teurer wurden auch die Rückholungen aus dem Ausland: Obwohl ihre Anzahl mit 558 geringfügig niedriger war, erhöhten sich die Kosten um fast 30 Prozent auf 1,55 Mio. Euro.

Dieses wachsende finanzielle Risiko für Reisende ist einer der Gründe dafür, dass Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Sturzlbaum der nächsten Zukunft optimistisch entgegensieht: "Nicht nur die Entwicklung der Ostmärkte lässt eine positive Entwicklung erwarten, auch in unserem Stammland Österreich gibt es durchaus noch vielversprechende Marktpotentiale."

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