Hofer: Böhler-Vorstand verdient Lob und Anerkennung

FPÖ: Heimische Paradeunternehmen müssen in österreichischer Hand bleiben

Wien (OTS) - Erfreut zeigt sich die FPÖ über die jüngsten Entwicklungen um den geplanten Verkauf der Böhler-Uddeholm AG. Nachdem sich der Vorstand der Aktiengesellschaft gegen die Übernahme durch den britischen Finanzinvestor CVC ausgesprochen hat, dürfte der Deal nun vom Tisch sein.

FPÖ-Vizebundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer: "Die Vorstandsmitglieder der Böhler-Uddeholm verdienen für diese Entscheidung Lob und Anerkennung. Wie es aussieht, wurde durch diesen mutigen Schritt erfolgreich verhindert, dass wieder einmal ein erfolgreiches österreichisches Unternehmen den Heuschrecken zum Fraß vorgeworfen wird."

Hofer nutzt diese Gelegenheit, um vor allem noch einmal am Verhalten der ÖVP rund um die geplante Übernahme von Böhler Kritik zu üben. Am Weltmarkt führende Konzerne wie Böhler-Uddeholm seien für Österreich nicht einfach nur ein Investment, sondern Garant fundierter Wertschöpfung im Inland, gewichtiger Steuerzahler, Arbeitgeber in großem Ausmaß und Grundlage für die Existenz einer ganzen Reihe an Zulieferbetrieben.

Hofer: "Die FPÖ unterstützt grundsätzlich Privatisierungen, aber man muss auch die volkswirtschaftliche Dimension berücksichtigen, was vor allem von der ÖVP vernachlässigt wurde. Die Verhaltensmuster der agierenden Herrschaften in der Volkspartei zeigen auf, dass hier ein rücksichts- und gedankenloser Privatisierungswahn gelebt wird -diktiert von den neoliberalen Vordenkern Schüssel, Molterer, Grasser und Bartenstein. Ich bin froh, dass der Böhler-Uddeholm-Vorstand in dieser wichtigen Frage für die österreichische Wirtschaft und unseren Arbeitsmarkt Rückgrat bewiesen hat. Einige Personen in der Politik sollten sich daran ein Beispiel nehmen."

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