Erstes Unternehmen mit ISO-20000-Zertifikat ist ein KMU

Logic4BIZ: neuer IT-Standard verdoppelt Effizienz im Kundenservice

Wien (OTS) - Auf dem 3. Information-Security-Symposium am
Donnerstag in Wien wurde vor mehr als 300 Fachbesuchern das erste ISO-20000-Zertifikat in Österreich durch die Zertifizierungsorganisation CIS offiziell überreicht: Logic4BIZ, ein Wiener IT-Dienstleister bedient als dynamisch wachsende Kleinfirma mit rund zehn Mitarbeitern etwa 50 Kunden, darunter Großunternehmen wie Miba AG oder Waagner Biro. "ISO 20000 ist unser Fundament für weiteres Wachstum und Professionalisierung sämtlicher IT-Prozesse", erklärt Dipl.-Ing. Christian Rehnelt, Geschäftsführer der Logic4BIZ. Die international erst Ende 2005 veröffentlichte Norm für IT-Service-Management zielt auf Qualitäts- und Effizienzsteigerung von IT-Dienstleistungen ab. Inhaltlich baut die neue Norm auf der anerkannten IT Infrastructure Library (ITIL) auf - mit dem Vorteil, dass sich ein ISO-System zertifizieren lässt.

Schneller und besser im Kundensupport

Der Kostengedanke hat dabei einen zentralen Stellenwert: "Bei ISO 20000 geht es darum, IT-Abläufe zu optimieren, Fehler zu dokumentieren und damit in Folge zu vermeiden und Kundenverträge optimal einzuhalten. Dafür werden Leistungskataloge mit Budgetierung erarbeitet", erklärt CIS-Geschäftsführer Erich Scheiber. So kommt es zu Einsparungen, Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung. Diese Erfahrung machte auch Logic4BIZ: "Transparenz kommt dem Unternehmen wie auch den Kunden zu Gute. Unsere Antwortzeiten auf Kundenanfragen haben sich seither halbiert", betont Christian Rehnelt.

Effizienz für IT-Prozesse

Interessant ist der Standard für alle IT-Dienstleister und Provider sowie für IT-Abteilungen mit komplexen Abläufen. Kernstück der ISO 20000 ist ein Modell zur Verbesserung von IT-Prozessen wie Change-, Service-Level-, Incident-, Problem- oder Security-Management. Laut einer IDC-Studie, die sich auf den Einsatz ISO-20000-konformer Management-Software bezieht, ersparen sich Unternehmen rund 48 Prozent Arbeitszeit bei der Fehlerbehebung, 37 Prozent bei der Wartung der Netzwerk-Infrastruktur und 26 Prozent durch Change Management.

Volltext: http://www.cis-cert.com/aktuell/PA_ISO20000_0307.doc Fotomaterial: http://www.cis-cert.com/aktuell/presse.php

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