ÖSTERREICH: Verzögerung beim Nichtraucherschutz für Burgstaller "nicht akzeptabel"

Raucherdebatte: Kdolsky will Evaluierung abwarten und Übergangsregelunge für Wirte - Salzburger Landeshauptfrau kontert.

Wien (OTS) - Wenige Tage vor Bekanntgabe der Ergebnisse der Evaluierungskommission über Raucherzonen in österreichischen Lokalen gibt es eine Auseinandersetzung über das weitere Vorgehen. Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP) will die Ergebnisse abwarten und danach über eine gesetzliche Regelung entscheiden. Die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) will den gesetzlich verankerten Nichtraucherschutz auf jeden Fall verwirklicht sehen. Dabei geht es vor allem um die Einrichtung von extra abgetrennten Raucherzimmern in Lokalen. "Für mich ist eine Verzögerung in dieser Angelegenheit nicht akzeptabel", sagt Burgstaller in einem Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Mittwochausgabe).

Burgstaller verweist auch auf das Koalitionsabkommen. "Das Aufstellen von Verbotsschildern auf Tischen allein ist kein wirksamer Nichtraucherschutz. Der Sprecher von Gesundheitsministerin Kdolsky versichert zwar, dass, der Koalitionspakt umgesetzt werden soll, allerdings: "Unser Ziel kann es nicht sein, Wirte umzubringen. Da braucht es Übergangsregelungen." Wirtschaftskammer-Generalsekretär Reinhold Mitterlehner stärkt Kdolsky den Rücken. Er ist ebenfalls für Übergangsregelungen für den Fall, "dass eine räumliche Abtrennung überhaupt notwendig sein sollte".

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