Saudi-Arabien: Austroexporte profitieren von hohem Ölpreis

Österreichische Ausfuhren legten um 47,3% zu - AWO hilft bei Kontakterstellung mit saudi-arabischen Geschäftspartnern und Behörden

Wien (PWK222) - Die Einnahmen durch die hohen Erdölpreise haben in Saudi-Arabien einen Boom ausgelöst. "Die Mehreinnahmen werden nicht nur für die Schuldentilgung verwendet, sondern auch massiv in die Infrastruktur investiert, insbesondere in die Wasserver- und Wasserentsorgung, in Eisenbahn- und Flughafenprojekte sowie den Ausbau der petrochemischen und Stahlindustrie", berichtet Hartwig Seuchter, österreichischer Handelsdelegierter in Riyadh. Weiters sei auch im Konsumgüterbereich ein steigendes Importvolumen festzustellen. Seuchter: "In allen genannten Bereichen gibt es eine Unzahl von guten Möglichkeiten für österreichische Unternehmen."

Die Außenwirtschaft Österreich (AWO) möchte heimischen Firmen diese Chancen näher bringen und hat aus diesem Grund vergangene Woche eine Wirtschaftsmission nach Saudi-Arabien veranstaltet. "Die Rückmeldungen der teilnehmenden Unternehmen waren durchwegs positiv, denn der offizielle Charakter einer AWO-Wirtschaftsmission ist bei Kontakten mit Behörden und Ministerien sehr hilfreich", so Seuchter. Es kam zu vielen Treffen mit saudi-arabischen Unternehmen sowie Entscheidungsträgern und es wurden wichtige Gespräche für mögliche Folgeaufträge geführt. Die Nachhaltigkeit der Kontakte und Gespräche ist durch die Nachbetreuung der österreichischen Außenhandelsstelle in Riyadh gewährleistet.

Die bilateralen Handelsbeziehungen zwischen Österreich und Saudi-Arabien laufen hervorragend. Die österreichischen Exporte legten im Vorjahr um 47,3% auf ein Volumen von 444 Mio. Euro zu. Das außerordentlich hohe Ausfuhrwachstum unterstreicht die Bedeutung Saudi Arabiens für die österreichische Exportwirtschaft. Das Königreich ist traditionell Österreichs wichtigster Exportkunde im gesamten arabischen Raum, nunmehr aber auch im Mittleren Osten (vor Indien und dem Iran), übertrifft als Exportdestination große Überseemärkte wie Brasilien und Mexiko und hat sogar europäische Länder wie Irland, Portugal und Norwegen in der Exportrangordnung hinter sich gelassen. (BS)

Infos: www.wko.at/awo/sa

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