ORF-Generaldirektor Wrabetz zum "Offenen Brief" des Grünen-Abgeordneten Brosz

Wien (OTS) - In einem Schreiben an den Abgeordneten zum
Nationalrat Dieter Brosz hält Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz fest:

Seit meinem Amtsantritt am 1. Jänner 2007 gilt in jedem Fall, dass sich die journalistischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses ausschließlich an journalistischen Kriterien orientieren und deren Beitrags- und Einladungspolitik ohne jede Einmischung von außen nach genau diesen Regeln gestaltet wird.

Selbstverständlich spielen Aktualität und öffentliche Themensetzung eine wesentliche Rolle und gerade bei den von Ihnen aufgezählten Beispielen in der Sendung "Offen gesagt" bestätigen das große Publikumsinteresse und die durchwegs positive öffentliche Resonanz die punktgenauen Überlegungen, die zu den Einladungen führten.

Naturgemäß ergibt sich bei eingeladenen Verantwortungsträgern im Geschlechtersinn auch ein Spiegel der jeweiligen realen Rollenverteilung auf politischer Ebene, der vom ORF so nicht beeinflussbar ist.

In diesem Zusammenhang sei auch darauf verwiesen, dass nahezu sämtliche Printveröffentlichungen dieses Jahres gerade den diversen Informationssendungen nicht nur Lob aussprachen, sondern auch einen erheblichen "Klimawandel" attestierten.

Ich ersuche Sie um Verständnis dafür, dass interne Angelegenheiten der operativen Betriebs- und Personalführung von mir, ebenso wie Aussagen von Mitarbeitern, öffentlich nicht kommentiert werden, da diese Angelegenheit der zuständigen Stellen des Hauses sind. Seien Sie aber versichert, dass die Geschäftsführung sehr darum bemüht ist, auch in diesen Fragen einem hohen kulturellen Standard zu entsprechen.

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