Einzahlung von Gewinnbeteiligungen in Mitarbeitervorsorgekassen bringt mehr Leistung

Wien (PWK217) - Die Mitarbeitervorsorgekassen begrüßen den Vorstoß von Bundesminister Martin Bartenstein, die Einzahlung von Gewinnbeteiligungen in die Mitarbeitervorsorgekassen zu ermöglichen.

Die Forderung von Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein, steuerliche Anreize auf die Einzahlung von Gewinnbeteiligungsbeiträge in Mitarbeitervorsorgekassen zu schaffen, wird von den Mitarbeitervorsorgekassen begrüßt und unterstützt.

Über 2 Mio. Arbeitnehmer haben bereits Anwartschaftszeiten in der Abfertigung Neu erworben, womit bereits mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer einer Mitarbeitervorsorgekasse angehören. In wenigen Jahren wird fast jeder Arbeitnehmer ein Konto bei einer Mitarbeitervorsorgekasse haben. Dies ist ein großer Vorteil, da eine Umsetzung des neuen Systems leicht möglich ist.

"Die Mitarbeitervorsorgekassen können jederzeit auch zusätzliche Beiträge in Form von Gewinnbeteiligungen zum gesetzlichen Beitrag von 1,53 % der Lohn- und Gehaltssumme verwalten", so Andreas Csurda von der Plattform der Mitarbeitervorsorgekassen.

Die Mitarbeitervorsorgekassen fordern seit Jahren von der Bundesregierung eine neue Regelung zur Steigerung der Veranlagungsdauer. Seit Bestehen haben die Mitarbeitervorsorgekassen rund 4,5 Prozent Ertrag erzielt. Eine bessere Performance sei im Wesentlichen durch eine höhere Aktienquote erzielbar, die wiederum von der durch das erwartete Entnahmeverhalten beeinflussten Veranlagungsdauer abhängt.

"Die Einbeziehung von Gewinnbeteiligungen würde die Ertragschancen für die Arbeitnehmer zusätzlich erhöhen", so Csurda. Eine staatliche Prämie würde Anreize schaffen, Gewinnbeteiligungen in ein Vorsorgeprodukt wie die Mitarbeitervorsorgekassen einzuzahlen.

Die Abfertigung Neu bietet sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern erhebliche Vorteile. Mit dem gesetzlich verankerten Beitragssatz werden unvorhersehbare massive finanzielle Belastungen der Betriebe vermieden. Den Arbeitnehmern wiederum bleiben ihre Ansprüche auch bei Selbstkündigung erhalten. Die Übertragung der Altabfertigungsansprüche in eine Mitarbeitervorsorgekassen ist jederzeit problemlos möglich und wird in zwei verschiedenen Übertragungsstufen (Voll- oder Teilübertritt) angeboten. (RH)

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