Missethon zu Kalina: Wer BAWAG-Verkauf am Kerbholz hat, hat jede Glaubwürdigkeit verloren

SPÖ wird zum Schreck für seriöse Arbeitgeber und Investoren

Wien, 23. März 2007 (ÖVP-PK) "Wer den BAWAG-Verkauf am Kerbholz hat, hat jede Glaubwürdigkeit verloren", so ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon an die Adresse von Josef Kalina. "Privatisierung a la SPÖ heißt: Langjährige Mitarbeiter verlieren ihre Firmenpensionen, die BAWAG wird zum Notverkauf und die
Schuldenfrage ist nach wie vor ungeklärt", sagt der ÖVP-Generalsekretär. "Sozialisten waren Mittäter beim BAWAG-Skandal. Die Bundesregierung Schüssel hingegen hat aus ehemaligen verstaatlichten Betrieben, wie beispielsweise Böhler-Uddeholm, blühende Unternehmen geschaffen, in denen die Mitarbeiter profitieren." ****

"Wo waren Gusenbauer und die SPÖ, als der US-Fonds Cerberus die BAWAG geschluckt hat?", fragt sich Missethon. "Hier misst Kalina eindeutig mit zweierlei Maß: Als Cerberus die BAWAG gekauft hat, wurde dies von der SPÖ abgefeiert. Jetzt will ein britischer Investor Böhler-Uddeholm übernehmen - und die SPÖ heult auf." Die Umfrage im heutigen "Format" zeigt, dass 43 Prozent der Bevölkerung der Meinung sind, dass ausländische Investoren heimische Unternehmen stärken. Nur 34 Prozent teilen diese Meinung nicht. "Das ist der beste Beweis dafür, dass die Österreicher/innen wirtschaftspolitischen Hausverstand haben, den sie mit der ÖVP teilen und bei der SPÖ vermissen", so der ÖVP-Generalsekretär.

"Eine Katastrophe für den Arbeitsplatz und Standort Österreich wäre es, wenn internationale Investoren schwache österreichische Unternehmen schlucken und zusperren würden", sagt Missethon weiter. "Eine große Chance hingegen ist es, wenn internationale Investoren sich an attraktiven heimischen Unternehmen beteiligen. Wer gegen `Heuschrecken` ins Feld zieht, muss aufpassen, dass er nicht selbst zum Schreck für seriöse Arbeitgeber und Investoren wird", betont Missethon.

Die österreichische Privatisierungsgeschichte ist insgesamt eine Erfolgsstory, wie die Beispiele Voest Alpine und Böhler-Uddeholm beweisen. Lag der Umsatz bei Böhler-Uddeholm vor der Privatisierung (2003) noch bei 1,5 Milliarden Euro, so wurde er
mehr als verdoppelt und liegt nun bei 3,09 Milliarden Euro. Der Gewinn wurde sogar von 113 Millionen Euro auf 376 Millionen Euro mehr als verdreifacht. Auch bei den Beschäftigtenzahlen gab es mit plus 3.800 Beschäftigten eine erfreuliche Entwicklung.

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