Schülerunion: Regierungsprogramm ist für BM Schmied eine Nummer zu groß

Der heutige Schulpartnerschaftsgipfel, endete mit einem abrupten Abtritt der Ministerin.

Wien (OTS) - Auf Drängen von BM Schmied fand heute der bereits
lang geplante Schulpartnerschaftsgipfel im BMUKK statt, welcher zum Ziel hatte, die Eltern-, Lehrer- und Schülervertreter an einen Tisch zu bringen, um dadurch eine Lösung über die Problematik der Feriendiskussion herbeizuführen. Durch die Diskussion ging eindeutig hervor, dass das Problem der schulautonomen Tage eindeutig bei der Betreuung in den Pflichtschulen liegt und somit dringender Handlungsbedarf herrscht.

"Ein Schulpartnerschaftsgipfel soll den Schulpartnerinnen und Schulpartnern die Möglichkeit geben sich auszutauschen und Probleme ansprechen zu können, um gemeinsam eine Lösung zu finden. Dass Ministerin Schmied bereits nach 45 Minuten den Gipfel verließ, ist kein gutes Zeichen in Richtung Schulpartnerschaft. Das Betreuungsproblem, dass man sehr stark in Verbindung mit der Diskussion rund um die schulautonomen Tage sehen muss, nicht diskutieren zu wollen, weil es nicht auf der Tagesordnung steht, ist vergleichbar mit einem Schüler, der eine Schularbeit nicht schreiben will, weil ihm das Thema nicht liegt", so Bundesobmann der Österreichischen Schülerunion Markus Krempl.

Ein weiteres wichtiges Anliegen der Schulpartner war darüber hinaus die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl, welche nun nur in den Pflichtschulen realisiert wird - ein klarer Bruch des Regierungsprogramms! BM Schmied konnte auf die Frage, ob sie zu der Umsetzung dieses Regierungsprogramms auch tatsächlich stehe, keine befriedigende Antwort geben.

"Wir werden das Regierungsprogramm, welches die Grundlage der Arbeit unserer Entscheidungsträger darstellt, auf Punkt und Beistrich einfordern. Lang und breit vom Kommen der Senkung der Klassenschülerhöchstzahl zu sprechen, und dann einen Rückzieher zu machen, ist für Österreichs Schülerinnen und Schüler ein Schlag ins Gesicht", gibt sich Bundesschulsprecher Matthias Hansy verständnislos für die jüngsten Entwicklungen betreffend der Klassenschülerhöchstzahl.

Fotos von der Presseaktion und vom Schulpartnerschaftsgipfel finden Sie unter: www.test.n00b.at/su_demo

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