Rack: Einigung bei Luftverkehrsabkommen EU-USA

Besserer Marktzugang für europäische Unternehmen

Brüssel, 22. März 2007 (ÖVP-PD) "Ich freue mich über die heutige Einigung der EU-Verkehrsminister zum 'Open Sky'-Luftverkehrsabkommen mit den USA. Damit entsteht ein transatlantischer Luftverkehrsmarkt zum Vorteil der europäischen Fluggesellschaften und Passagiere. Ich bin mir sicher, dass das Europäische Parlament somit dem Abkommen mit breiter Mehrheit zustimmen kann", so der verkehrspolitische Sprecher der ÖVP-Delegation im Europäischen Parlament, Univ. Prof. Dr. Reinhard Rack. ****

Mit dem neuen Abkommen, das der Rat heute billigte, können die Europäischen Fluggesellschaften ohne nationale Beschränkungen den amerikanischen Markt aus allen Teilen der Europäischen Union anfliegen. "Die bisherigen Beschränkungen am Londoner Flughafen Heathrow werden somit aufgehoben. Der 'offene Himmel' über den Atlantik wird sicherlich zu noch attraktiveren Angeboten für die Fluggäste führen", freut sich Rack.

Der Europäischen Kommission sei es auch gelungen, trotz großen Widerstands im amerikanischen Kongress den Marktzugang für Europäische Fluglinien in den USA durch neue Regelungen zu den Eigentums- und Kontrollrechten erstmals zu öffnen. "EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot hat hervorragend verhandelt. Die EU-Ratspräsidentin Angela Merkel wird das Abkommen somit auf dem EU-USA-Gipfel am 30. April unterzeichnen können", so Rack weiter.

Das Verhandlungsergebnis habe deutlich gezeigt, dass die EU, wenn sie mit einer Stimme spreche, weitaus mehr erreichen könne als einzelne Staaten. "In Verhandlungen mit den USA ist der 'Block EU' weitaus schwergewichtiger als auch noch so große Einzelstaaten. Von diesem Verhandlungsgewicht der Union kann dann gerade auch Österreich sehr profitieren", so Rack abschließend. Das Europäische Parlament wird über das Abkommen auf seiner nächsten Plenartagung im April abstimmen. Bevor das Abkommen in Kraft treten kann, muss
es vom Europaparlament gebilligt werden.

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