Gahr: Katastrophenschutzbudget wird um 37 Millionen Euro auf 160 Millionen Euro erhöht

Sonderbudget für Schutzwald wird um 5,7 Millionen jährlich aufgestockt

Wien (ÖVP-PK) - "Bisher war der Katastrophenfonds mit 123
Millionen Euro dotiert. Im Budget 2007/2008 wird der Fonds nunmehr um 37 Millionen Euro aufgestockt. Damit können anstehende akute Projekte und Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und zum Schutz unserer Infrastruktur umgesetzt werden." ÖVP-Abg. Hermann Gahr berichtet aus dem Landwirtschaftsausschuss, welcher heute, Donnerstag, im Parlament stattfand. "Landwirtschaftsminister Josef Pröll erläuterte im Ausschuss, dass die zusätzlichen Mittel aus dem Finanz- und Landwirtschaftsministerium kommen", so Hermann Gahr. ****

"Im Landwirtschaftsministerium werden einerseits Mittel umgeschichtet und andererseits durch Einsparungen im Verwaltungsbereich Gelder für den Katastrophenschutz frei. Der Schlüssel lautet konkret: 17,5 Millionen Euro kommen aus dem Landwirtschaftsministerium und 19,5 Millionen kommen aus dem Finanzministerium", berichtet Gahr.

Der Tiroler ÖVP-Abgeordnete stellt fest: "Gerade die vielen Naturkatastrophen in den letzten Jahren zeigen, dass es gerade im Notfall rasche Hilfe braucht, um in Not geratenen Menschen zu helfen. Es muss daher aus Verantwortung und aus Gründen der Vorsorge Geld in die Prävention investiert werden!"

Budget für den Schutzwald wird deutlich aufgestockt

"Im Budget 2007/2008 wird auch der Schutzwald einen höheren Stellenwert erhalten", erläutert Gahr. "So wird es, vorbehaltlich der Programmgenehmigung durch die EU, eine Erhöhung der Schutzwaldförderung im Rahmen des Programms für den ländlichen Raum um 5,7 Millionen Euro geben. Diese zusätzlichen Mittel werden exklusiv für vorbeugende und akute Schutzwaldprojekte eingesetzt. Es geht dabei um Projekte, welche dazu beitragen, dass Mensch und Infrastruktur in ländlichen Regionen sicher sind und die Bevölkerung weiterhin sicher leben kann."

"Persönliche Sicherheit ist auf allen Ebenen des Budgets 2007/2008 ein Gebot der Stunde", stellt der Abgeordnete abschließend fest. (Schluss)

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