Chemie-KV abgeschlossen

2,7 % plus auf die IST-Löhne, 2,85 % auf die Mindestlöhne

Wien (PWK209) - Nach harten Verhandlungen einigten sich am Abend
des 21. März 2007 die Arbeitgeber der chemischen Industrie unter der Führung von Verhandlungsleiter Dr. Peter Untersperger/Lenzing auf einen neuen Kollektivvertrag gültig ab 1. Mai 2007. Die IST-Löhne der 42.000 Beschäftigten der chemischen Industrie werden um 2,7 % angehoben, die Mindestlöhne um 2,85 %. Die rahmenrechtlichen Forderungen der Gewerkschaften der Chemiearbeiter und der Privatangestellten wurden abgelehnt.

Die Arbeitgeber waren bereit, neben einer prozentuellen Erhöhung der Löhne das gute Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres mit einer großzügigen Einmalzahlung (bis zu 350 EUR) abzugelten. Das entspricht der Überzeugung, die Arbeitnehmer am Geschäftserfolg fair zu beteiligen, ohne die Zukunft selbst bereits zu belasten. Die Gewerkschaften lehnten dieses Konzept allerdings kategorisch ab. Die Verhandler der Industrie stimmten daher letztlich einem Abschluss deutlich unter der von den Gewerkschaften angepeilten 3 Prozent-Marke zu. (us)

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