Heinisch-Hosek/Kuntzl: SPÖ fordert rasche Aufklärung der Ankündigung Kdolskys in "News"

Wien (SK) - Für dringend "aufklärungsbedürftig" erachten die SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek und die SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl die Aussagen von Ministerin Kdolsky im heutigen "News". Kdolsky fordert dort, das Kindergeld solle nicht mehr automatisch der Mutter zukommen, es könnte auch an den Hort oder den Kindergarten ausgezahlt werden. Kuntzl und Heinisch-Hosek halten dies für einen undurchdachten Vorschlag und sind auch dagegen, das Kindergeld Institutionen zu überlassen. Es komme überhaupt nicht in Frage, dass der dringend notwendige Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen auf Kosten der Familien passiert. ****

"Das Kindergeld gebührt den Eltern, in den meisten Fällen sind die Kosten für den Kindergarten auch deutlich geringer als das Kindergeld und außerdem sozial gestaffelt. Bei der Reformierung des Kindergelds geht es in erster Linie um eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Frauen, es geht hier nicht um einen Kostenaustausch", so Kuntzl.

Vordringlicher als das Geld an Institutionen zu transferieren, sei es, dass auch Alleinerzieherinnen vom flexibilisierten Kinderbetreuungsgeld profitieren und weitere Schritte zur Flexibilisierung gesetzt werden. Man solle auch die Möglichkeit des Karenzanspruches für Patchworkfamilien in Betracht ziehen sowie arbeits- und sozialrechtliche Erleichterungen für "Patchworkfamilien" schaffen, etwa bei der Pflegefreistellung, so Kuntzl und Heinisch-Hosek abschließend. (Schluss) sl

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