Bulfon: Konsumenten bei neuer Roaming-Regulierung besser schützen

Konservativ-liberale Abgeordnete stellen sich in den Dienst der Großunternehmen

Wien (SK) - "Der Schutz der Konsumentenrechte muss im Mittelpunkt der kommenden Regelung zu den Roaming-Gebühren stehen. Deshalb ist es unverständlich, warum die konservativ-liberale Mehrheit heute im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz gegen den Vorschlag einer opt-out-Regelung gestimmt hat. Diese Regelung hätte allen Konsumenten automatisch einen einheitlichen niedrigen Tarif garantiert. Die opt-in-Regelung dagegen, für die sich der Ausschuss nun ausgesprochen hat, ermöglicht den niedrigen EU-Tarif nur auf Verlangen des Konsumenten und behält ansonsten den jeweiligen Providertarif bei", kritisiert der SPÖ-Europaabgeordnete Wolfgang Bulfon. ****

"Mehr Klarheit, Übersichtlichkeit und auch mehr Verbraucherschutz wären mit der - auch von der Kommission unterstützten - opt-out Möglichkeit zu erreichen gewesen. Mit der nun gefundenen Lösung werden nur marginale Verbesserungen im Vergleich zum Jetztstand erreicht werden. Der nun unterstützte Ansatz kommt außerdem in erster Linie großen Mobilfunkbetreibern zu Gute", betont Bulfon.

"Noch ist der Kampf für eine konsumentenfreundlichere Gebührenregelung aber nicht verloren. Im federführenden Industrieausschuss, sowie im Plenum erhoffe ich mir eine deutlich verbesserte Lösung", fordert Bulfon abschließend. (Schluss) js/mp

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