Nikolaus Prinz: Man muss ja nicht immer das Auto nehmen!

Möst-Erhöhung ist moderat und mit erhöhter Pendlerpauschale sozial abgefedert

Wien (ÖVP-PK) - Mit Preiserhöhungen macht man sich natürlich kaum Freunde. Aber die Aufregung, die nun herrscht, weil die Regierung die Mineralölsteuer um drei Cent bei Benzin und fünf Cent bei Diesel pro Liter erhöht, ist für ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz nicht nachvollziehbar. "Wir alle wissen, dass der CO2-Ausstoss verringert werden muss und dass dabei jeder einzelne von uns in seinem Konsumverhalten gefordert ist", verweist der Nebenerwerbsobmann im Bauernbund darauf, dass mit der Möst-Erhöhung die Pendlerpauschale um zehn Prozent erhöht wird. "Damit werden jene, die das Auto aus beruflichen Gründen täglich brauchen, entsprechend berücksichtigt." ****

Die Erhöhung der Mineralölsteuer hat aber nicht nur den Klimaschutz-Effekt durch ein umsichtigeres Fahrverhalten der KFZ-Besitzer zur Folge, sondern auch, dass die gewonnenen finanziellen Mittel verstärkt für den Ausbau des Personennahverkehrs verwendet werden müssen. "Das verbessert die Infrastruktur. Das schafft Beschäftigung und Wirtschaftswachstum. Und das ist ein wertvoller Beitrag für den Klimaschutz", so Prinz.

Mit dem Klimafonds, der bis 2010 mit 500 Millionen Euro aus dem Bundesbudget dotiert ist, werden zusätzlich innovative Projekte gefördert, die den Lebens- und Wirtschaftsstandort Österreich aktiv unterstützen. "Denn Klimaschutz braucht nicht nur starke Worte, sondern vor allem kluge Taten", schloss Prinz.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0005