Jörg Haider sieht Forderung nach Müttergehalt bestätigt

Studie zeigt, dass für 75 Prozent der Eltern eine Fremdbetreuung ihrer Kinder erst ab 3 Jahren akzeptabel ist - Müttergehalt würde Wahlfreiheit ermöglichen

Klagenfurt (OTS) - Die Ergebnisse der Evaluierungsstudie zum Kindergeld sind für den Kärntner Landeshauptmann und Kärntner BZÖ-Obmann Jörg Haider Anlass, seine Forderung nach Einführung eines eigenen Müttergehaltes zu erneuern. Geht doch aus der Studie hervor, dass für 75 Prozent der Eltern eine Fremdbetreuung ihrer Kinder erst ab dem Alter von 3 Jahren akzeptabel ist.

"Diese Studie bestätigt meine Forderung nach Einführung eines eigenen Müttergehaltes. So schaffen wir für die Frauen die Wahlmöglichkeit, entweder bei ihren Kindern zu bleiben und dafür mit einem Müttergehalt bis zum dritten Lebensjahr des Kindes entlohnt zu werden, oder einen Betreuungsplatz für das Kind zur Verfügung gestellt zu bekommen", so Haider. Erst das Müttergehalt würde überhaupt die Möglichkeit schaffen, dass Frauen ihrem Wunsch entsprechend ihr Kind selbst aufziehen können.

Haider verweist schließlich auf das vorbildliche Kärntner Modell: Mit der Einführung des Babygeldes (800 Euro fürs erste, 900 Euro fürs zweite und 1000 Euro fürs dritte bzw. jedes weitere Kärntner Baby), des Müttergeldes für Mütter über 60 Jahre und ohne eigene Pension sowie der Einführung eines Gratis-Kindergartenjahres habe sich Kärnten zum familien- und kinderfreundlichsten Bundesland entwickelt. Insgesamt werden rund 52 Millionen Euro im Jahr für Kärntens Familien zur Verfügung gestellt. "Die steigenden Geburtenraten in Kärnten beweisen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt gilt es, diesen Weg auch in Österreich fortzusetzen und mit der Einführung eines eigenen Müttergehaltes den Wunsch der Eltern, ihre Kinder selbst zu erziehen, zu erfüllen", so Haider abschließend.

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