Dörfler: Die Forderungen Trannachers zur Kinderbetreuung gehen an der Realität vorbei

Wahlmöglichkeit für Eltern muss im Vordergrund stehen

Klagenfurt (OTS) - Zur Diskussion über Angebot und Öffnungszeiten im Bereich der Kinderbetreuung erklärte Kinderbetreuungsreferent Landesrat Gerhard Dörfler heute, dass die Forderungen von Sieglinde Trannacher sich selbst widersprechen. Einerseits fordere sie mehr Kinderbetreuungsplätze, andererseits befürchtet sie, dass Förderungen für Halbtagskindergärten entfallen, wenn die Landesförderung an die Öffnungszeiten gekoppelt werden. Dörflers Vorschlag, wonach Halbtagskindergärten gekürzte Förderungen vom Land erhalten, wäre aber ein Beitrag für die so oft geforderten erweiterten Öffnungszeiten.

Wie aus einer aktuellen Studie hervorgehe, wollen viele Eltern ihre Kinder bis zum dritten Lebensjahr selbst betreuen. Dörfler: "Die öffentliche Wertschätzung für Mütter, die ihre Kinder selber betreuen wollen, muss gewährleistet sein und man darf den Wunsch der Eltern nicht ignorieren."

Wichtig sei die Wahlmöglichkeit. "Frau Trannacher ignoriert die Wünsche der Eltern. Politik kann jedoch nicht aufgrund nicht nachvollziehbarer Statistiken erfolgen. Das BZÖ ist eine familienfreundliche Partei und hat in den letzten Jahren ein attraktives Kinderbetreuungsangebot geschaffen. Jährlich werden rund 52 Mio. Euro für Kärntner Familien zur Verfügung gestellt", schloss Dörfler.

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