Kollektivvertragsverhandlungen für die ArbeitnehmerInnen der chemischen Industrie abgeschlossen

2,85 Prozent Erhöhung auf die KV-Mindestgehälter/-löhne / 2,7 Prozent auf die Ist-Gehälter/-Löhne

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) und die Gewerkschaft der Chemiearbeiter (GdC) konnten die Verhandlungen für die rund 40.000 Beschäftigten in der chemischen Industrie, die zuletzt knapp vor dem Scheitern standen, gestern Abend erfolgreich finalisieren. ++++

Das Ergebnis liegt im Spitzenfeld der bisherigen Kollektivvertragsabschlüsse für 2007: Die Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter/-löhne um 2,85 Prozent, die Erhöhung der tatsächlichen Gehälter/Löhne um 2,7 Prozent, die Erhöhung der Lehrlingsentschädigungssätze (im kaufmännischen Bereich um 2,7 Prozent, im gewerblichen Bereich um 2,85 Prozent) sowie die Erhöhung der Reisekostenentschädigungen entsprechend der Systematik der vergangenen Jahre um ebenfalls 2,85 Prozent ist als Erfolg der Gewerkschaften zu werten.

Bei den Rahmenrechtsforderungen der Gewerkschaften wurde keine Einigung erzielt, es werden Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themenkomplexen im kollektivvertraglichen Rahmenrecht eingesetzt.

Der Kollektivvertrag tritt am 1. Mai 2007 in Kraft, er hat eine Laufzeit von 12 Monaten.

Dieses Spitzenergebnis haben sich die Beschäftigten in der chemischen Industrie mehr als verdient, boomt doch derzeit das Geschäft. Die Beschäftigten erwirtschafteten 2006 Rekordgewinne.

ÖGB, 22. März 2007 Nr. 207

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