ÖVP Meidling: Projekt Zentralbahnhof stellt für Meidling große Herausforderung dar

SP-Bezirksvorstehung setzt keine Aktivitäten in Richtung Problemlösung

Wien (VP-Klub) - Wie bereits seit längerem bekannt, wird die Realisierung des Projektes Zentralbahnhof große Auswirkungen auf Meidling haben. Bei der am gestrigen Mittwoch stattgefundenen Sitzung mit Vertretern der ÖBB Infrastruktur AG, der Stadt Wien, diversen Fachleuten und Mitgliedern der Meidlinger Bezirksvertretung wurden diese Auswirkungen auf den Bezirk Meidling erörtert. Dabei wurde bekannt, dass nicht zuletzt durch die Nutzung des Bahnhofes Meidling als Ersatzbahnhof für den Südbahnhof in einem Zeitraum von 2009 bis 2012 zu den derzeit 65.000 Menschen, die täglich den Meidlinger Bahnhof frequentieren, zusätzlich rund 13.000 Menschen kommen werden.

Bahnhof Meidling derzeit als infrastrukturelle Problemzone

"Diese Tatsache stellt für den Bezirk Meidling eine große Herausforderung dar", so Bezirksrat Ulrich Voit von der ÖVP Meidling. "Im Umfeld des Bahnhofes gibt es schon derzeit viele akute Probleme, vor allem in infrastruktureller Hinsicht. So besteht ein Defizit, was den Bereich der Verkehrssicherheit anbelangt - es gibt an dieser Stelle die meisten Verkehrstoten in Meidling", so Voit. Hinsichtlich der öffentlichen Anbindung müsse die Fußläufigkeit verbessert werden und nicht zuletzt stelle der direkte Vorplatz der Arcade Meidling oftmals ein unwegbares Hindernis dar. Die Bushaltestelle sei für den tatsächlichen Bedarf viel zu klein und der Fahrradweg über den Vorplatz gefährlich, so der VP-Bezirksrat weiter. Auch die Auswirkung auf die Parkplatzsituation müsse einer vertieften Prüfung unterzogen werden.

Will SP-Bezirksvorstehung anstehende Probleme nicht wahrhaben?

"Obwohl die Gespräche mit den Projektbeteiligten gut funktionieren, muss der Bezirk seinerseits rechtzeitig auf die anstehenden Herauforderungen reagieren und sich aktiv dafür rüsten. Hier ist bereits zu viel Zeit vergangen", ergänzt der Bezirksparteiobmann der ÖVP Meidling, Franz Karl, der sich auch den Hinweis nicht verkneifen kann, dass die SP-Bezirksvostehung schon zu lange gezögert habe, hier aktiv zu werden, obwohl die Gespräche über die Auswirkungen auf den Bahnhof Meidling schon seit längerem laufen. Man könne sich des Eindrucks nicht erwähren, so Karl, dass die Bezirksvorstehung die auf sie zukommenden Probleme nicht wahrhaben wolle und jegliche Aktivitäten in Richtung Problemlösung vermissen lasse.

"Jedenfalls sollte sich so mancher aktive Gemeinderat besser informieren, bevor er die eine oder andere Wortspende in den Medien abgebe. Der blaue Gemeinderat Madejski etwa hätte besser danach trachten sollen, einen Vertreter seiner Gruppierung zu der Projektsitzung zu schicken, als aus der Ferne ohne tatsächliche Beteiligung Ratschläge zu erteilen", so Karl abschließend.

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