LH Haider: Kärnten verzeichnet historisch höchsten Februar- Beschäftigtenstand

Gute Konjunktur, offensive Arbeitsmarktpolitik und Lehrlingsoffensive sorgen für Erfolgsweg

Klagenfurt (LPD) - Die Beschäftigung in Kärnten steigt weiter, auch mehr als im Bundesdurchschnitt, die Arbeitslosigkeit sinkt weiter. Es gab heuer den höchsten Februar-Beschäftigtenstand, den Kärnten je hatte. Diese aktuell vorliegenden und überaus erfreulichen Daten gab heute, Donnerstag, Landeshauptmann Jörg Haider bekannt. Auch zu Jahresbeginn 2007 konnte der erfolgreiche Kurs der Arbeitsmarktentwicklung in Kärnten, dessen Aufschwung bereits zur Jahresmitte 2006 recht deutlich eingesetzt hatte, fortgeführt werden.

Die guten Rahmenbedingungen dank einer offensiven Arbeitsmarktpolitik, die stabile wirtschaftliche Hochkonjunktur und auch der milde Winter haben die Situation begünstigt. Zudem zeigt die Lehrlingsoffensive große Erfolge, so Haider. Kärnten erlebt einen Bauboom, der vom Land stark unterstützt wird, die Betriebe verzeichnen eine gute Auftragslage. Kärnten investiere auch viel in Qualifizierungsmaßnahmen und vor allem in eine optimale Ausbildung für die Jugend, umriss der Landeshauptmann Eckpunkte des Kärntner Erfolgsweges.

So konnte das Beschäftigtenwachstum, das bereits Ende des Vorjahres bei rund zwei Prozent gelegen war, im neuen Jahr nicht nur seine Fortsetzung finden, sondern sogar noch an Dynamik zulegen. Ende Feber 2007 waren in Kärnten insgesamt 194.804 unselbständig Beschäftigte gemeldet. Das ist im langjährigen Vergleich der höchste Februar-Beschäftigtenstand, der jemals in Kärnten verzeichnet werden konnte. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat errechnet sich eine Zunahme um nicht weniger als 5.135 Beschäftigtenverhältnisse oder 2,7 Prozent. Damit wurde in Kärnten abermals ein höheres Beschäftigtenwachstum erreicht, als im Bundesdurchschnitt (plus 2,4 Prozent).

Der Beschäftigtenanstieg war zum größeren Teil auf die Ausweitungen im Bereich männlicher Beschäftigtenverhältnisse zurückzuführen, denn während bei den Männern ein Anstieg um 3,3 Prozent verbucht werden konnte, betrug der Zuwachs bei den Frauen 2,1 Prozent. Die auf Grund der milden Witterung gut ausgelastete Bauwirtschaft ist eine Hauptursache, daneben konnte aber auch in vielen Produktionssparten eine Mehrbeschäftigung erzielt werden.
Im Vergleich zum Jänner nahm die Zahl der unselbständig Beschäftigten Kärntens, saisonal bedingt, um 2.327 oder 1,2 Prozent zu (Österreich:
plus 0,6 Prozent).

Zum gleichen Zeitpunkt waren bei den Kärntner Arbeitsämtern 22.595 Arbeitsuchende vorgemerkt, womit sich der Bestand zum Vorjahr um 2.529 Beschäftigungslose oder 10,1 Prozent verringert hatte. Arbeitslose Jugendliche (von 15 bis unter 25 Jahren) wurden Ende Feber 3.038 gezählt, womit sich zum Vorjahr eine Abnahme um 391 oder 11,4 Prozent ergibt (Österreich: - 9,9 Prozent). Die Jugendarbeitslosigkeit entwickelte sich somit stärker rückläufig als die Gesamtarbeitslosigkeit.

Die Zahl der offenen Stellen war Ende Feber mit 2.652 um 784 oder 42,0 Prozent höher als zum gleichen Stichtag des Vorjahres. Damit dürfte sich die leichte Entspannung am Kärntner Arbeitsmarkt, abgesehen von der saisonalen Schwankung, auch in den nächsten Monaten noch fortsetzen.

Der Lehrstellenmarkt zeigt im Feber eine nahezu ausgeglichene Situation: Den 425 sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden standen 408 gemeldete offene Lehrplätze gegenüber. Während die Zahl der Lehrstellensuchenden zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben war (-0,2 Prozent), hat sich das Angebot an offenen Lehrplätzen um 6,5 Prozent erhöht. Kärnten kann also in diesem wichtigen Arbeitsmarktsegment annähernd ausgewogene Verhältnisse vorweisen, wogegen österreichweit ein Fehlbestand von 1.842 Lehrplätzen zu Buche schlägt.
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