SP-Stürzenbecher: Rundumschlag von VP-Dworak gegen Wiener Wohnen entbehrt jeder sachlichen Grundlage

Wien (SPW-K) - "Selbstverständlich ist Stadtrat Dr.Michael Ludwig sehr an einer intensiven und konstruktiven Zusammenarbeit mit den Mieterbeiräten gelegen. Es hat diesbezüglich bereits eine Vielzahl an Kontakten gegeben. Wie angekündigt, wird der Stadtrat noch in den nächsten Wochen die Mieterbeiräte einladen, gemeinsam daran zu arbeiten die Tätigkeit der Mieterbeiräte und -vertreter zu stärken", stellte Mittwoch der Vorsitzende des Wohnenausschusses des Wiener Gemeinderates, Dr. Kurt Stürzenbecher, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu der von VP-Gemeinderat Dworak geäußerten Kritik gegenüber Wiener Wohnen fest.

Stürzenbecher wies darauf hin, Wiener Wohnen rund 220.000 Wohneinheiten im sozialen Wohnbereich verwaltet und betreut. Stürzenbecher: "Das ist einzigartig auf der Welt. Bei der großen Anzahl an sozialen, finanziell erschwinglichen Wohnungen kann es vereinzelt zu Schwierigkeiten kommen". Diesbezügliche Beschwerden würden, so der Gemeinderat, sehr ernst genommen und überprüft. Zudem würden Laufend Verbesserungen beim Qualitätsmanagement, in der Innenrevision usw. vorgenommen. "Mieter von Wohnungen der Gemeinde Wien können sich sieben Tage in der Woche und 24 Stunden am Tag mit Wiener Wohnen telefonisch in Verbindung setzen. Ein solcher Service ist ebenfalls einmalig. 98 Prozent der Fälle werden zur vollsten Zufriedenheit gelöst", betonte Stürzenbecher.

Dass gerade von Seiten der ÖVP diese Kritik komme, bezeichnete Stürzenbecher als "sehr bemerkenswert". Der Mandatar erinnerte daran, dass die ÖVP auch Gemeindebauten privatisieren wollte. Ebenso sei es diese schwarzblaue Bundesregierung gewesen, so Stürzenbecher, die die für das Funktionieren einen Hauses so wichtigen Hausbesorger de facto abgeschafft habe. "Wiener Wohnen und die Stadt haben rasch auf die Abschaffung der Hausbesorger reagiert und mit der Gründung der Hausbetreuungs Ges.m.b.H. eine wichtige Einrichtung geschaffen. Diese Einrichtung kann sich jedenfalls mit dem Angebot und den von privaten Unternehmen erbrachten Leistungen jederzeit messen. Der Rundumschlag von VP-Gemeinderat Dworak gegen Wiener Wohnen entbehrt deshalb jeder sachlichen Grundlage und ist daher zurückzuweisen. Statt sich in billiger Polemik zu ergehen, wäre Kollege Dworak gut beraten, sich gegenüber den privaten Mietshausbesitzern für die Möglichkeit der Einrichtung von Mieterbeiräten stark zu machen", schloss Stürzenbecher. (Schluss)

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