Grillitsch: Klimaschutz ist Gebot der Stunde

Heimische Land- und Forstwirtschaft kann und wird erneuerbare Energien liefern

Wien (AIZ) - "Angesichts der jüngsten Klimakapriolen müssen die Anstrengungen in Richtung Klimaschutz verstärkt werden", so Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch in einer Aussendung als Reaktion auf die heute im Ministerrat beschlossene Klimaschutzstrategie. "Die Klimaschutzstrategie ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Umweltminister Pröll leistet als Beauftragter für den Klimaschutz hervorragende Arbeit und macht seine Sache sehr gut", so Grillitsch. Demnach solle der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch bis 2020 auf 45% verdoppelt werden. "Die Geplante Steigerung des Beimischungssatzes von Biotreibstoff auf 10% und die Verdoppelung des Biomasseeinsatzes sind eine große Herausforderung für die heimische Land- und Forstwirtschaft", so der Bauernbundchef. "Aber wir nehmen diese Herausforderung gerne an - wir können und wir werden nachwachsende und saubere Energie liefern."

"Keine andere Berufsgruppe ist so vom Wetter abhängig wie unsere Bäuerinnen und Bauern, im Gegenzug kann aber die heimische Land- und Forstwirtschaft auch Antworten auf die Klimaproblematik liefern", so Grillitsch. Dabei stünden nicht nur Arbeitsplatzsicherung und regionale Wertschöpfung im Vordergrund. "Die Bereitstellung erneuerbarer Energie bedeutet nicht nur neue Einkommenschancen für die Landwirtschaft - weit darüber hinaus erbringen wir wichtige Leistungen für die gesamte Gesellschaft. Mit der Produktion CO2-neutraler, nachwachsender Rohstoffe tragen wir wesentlich zu einer nachhaltigen Klimapolitik bei", sagte der Bauernbundpräsident.

Außerdem könne jeder Einzelne durch den Kauf heimischer Lebensmittel seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. "Der Griff zu regionalen Produkten und die bewusste Entscheidung für den Geschmack der Heimat hilft nicht nur dem Klima, sondern allen Menschen im ländlichen Raum - steckt doch ein Beschäftigungspotenzial von 26.000 Arbeitsplätzen dahinter", erklärte Grillitsch.

"Die Nutzung heimischer Potenziale sichert uns Unabhängigkeit und Sicherheit in der Energieversorgung und bringt Arbeit. Die Produktion nachwachsender Rohstoffe sichert diese drei Punkte und schützt unsere Umwelt und damit unsere natürliche Lebensgrundlagen", so Grillitsch abschließend.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

AIZ - Agrarisches Informationszentrum, Pressedienst
Tel: 01/533-18-43, pressedienst@aiz.info
http://www.aiz.info
FAX: (01) 535-04-38

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AIZ0003