Schober: "Restkärnten schaut durch die Finger"

Für das Mölltal wird ein eigener Fonds eingerichtet. Eine Kärntengerechte Aufteilung wäre fair.

Klagenfurt (SP-KTN) - "Es ist den Mölltalern von Herzen zu vergönnen, dass sie aus den Zinsen eines Fonds, der von Verbund, Land Kärnten und Kelag gespeist wird, regionale Projekte finanzieren können", erklärte heute, Mittwoch, LAbg. Rudolf Schober.

Dieser Fonds wird über Steuermittel und Energiepreise finanziert. Was ist mit Restkärnten? Beispielsweise das gesamte Rosental, Ebenthal, Poggersdorf, Maria Saal, Garfenstein erhalten selbst dann nichts, wenn sich wichtige E-Infrastrukturprojekte (Kraftwerke, Umspannwerke, überproportionale Leitungsanhäufungen durch Kelag und ÖBB, etc.) befinden.

"Wenn die E-Wirtschaft (Kelag/Verbund) sowie das Land Kärnten einen Fonds speist, so sollen die Erträge gerecht auf alle von E-Maßnahmen betroffenen Gemeinden in ganz Kärnten aufgeteilt werden, denn schließlich zahlen auch alle KärntnerInnen dafür", fordert Schober. Man kann ja einen spezifischen aber dennoch klar nachvollziehbaren Verteilungsschlüssel erarbeiten, der unterschiedliche Lasten auch unterschiedlich bewertet. "Die E-Versorgung ist ein gemeinsames Anliegen, die Lasten - zugegeben in unterschiedlichem Ausmaß - sind auch gemeinsam zu tragen", schloss Schober.

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