Martinz: Verteilungs-Gerechtigkeit für alle Gemeinden

Talschaftsverträge: Garantie von Eigentümervertreter der Kelag gefordert, dass keine Strompreiserhöhung kommt. Keine Zwei-Klassen-Gemeinden schaffen

Klagenfurt (OTS) - "Endlich erhält die Oberkärntner Bevölkerung ihre Abgeltung für die Einbußen der Naturlandschaft, die durch das Kraftwerk entstehen. Zu hoffen ist für gelernten Kärntner, dass alles, was gestern verkündet wurde, auch so eintritt", sagt heute LR Josef Martinz. Es habe sich leider in der Vergangenheit nicht jede Ankündigung auch als wahr entpuppt. Er, Martinz, trete jedefalls für eine Verteilungs-Gerechtigkeit ein.

"50 Millionen Euro, die kolportiert werden, können nicht nur den Kraftwerksgemeinden in Oberkärnten zu Gute kommen. Das wäre ein Ausspielen sämtlicher Oberkärntner Gemeinden gegeneinander, warnt Martinz.

Außerdem verlange er, Martinz, vom Landeshauptmann als Eigentümervertreter der Kelag eine Garantie, dass der Strompreis in Kärnten nicht erhöht werde. "Niemand kennt den gestern veröffentlichten Deal. Daher muss der Landeshauptmann garantieren, dass nicht in den nächsten Monaten der Strompreis in Kärnten in die Höhe schnellt", fordert Martinz. Weiters sei vom Landeshauptmann sofort offen zu legen, wer bei diesem Deal was zahlt. "Das Land wird sich hoffentlich nicht selbst entschädigen", so Martinz.

Er stelle auch die Frage in den Raum, was mit allen anderen Kärntner Gemeinden passiert, die in einer ähnlichen Situation sind und sich in der Nähe eines Kraftwerkes befinden. "Zwei-Klassen-Gemeinden darf es in Kärnten nicht geben", so Martinz.

Zudem sollte der Anspruch der Gemeinden auf die Zahlungen gesetzlich verankert werden. Die ÖVP habe diesbezüglich bereits einen Antrag im Kärntner Landtag eingebracht. (Schluss)

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