AK: Pendlerpauschale muss auch niedrigen Einkommen etwas bringen

Zweckbindung der zusätzlichen Mineralölsteuer-Mittel für Klimaschutz positiv - AK fordert Pendlerabsetzbetrag mit Negativsteuerwirkung

Wien (OTS) - Eine Systemänderung beim Pendlerpauschale fordert die AK. Die heute, Mittwoch, von der Regierung angekündigte Mineralölsteuererhöhung kostet die österreichischen Privat-Pkw rund 220 Millionen Euro jährlich ohne Mehrwertsteuer. Zwar wird bei vielen PendlerInnen diese Belastung durch die gleichzeitige Erhöhung des Pendlerpauschales teilweise kompensiert. Aber alle jene PendlerInnen, die keine Alternative zum Pkw haben und wenig verdienen, werden massiv belastet. "Nur wenn das derzeitige Pendlerpauschale in einen Pendlerabsetzbetrag Neu mit Negativsteuerwirkung, wie ihn die AK seit Jahren fordert, umgewandelt wird, gibt es einen Ausgleich auch für die Bezieher niedriger Einkommen", sagt AK Wirtschaftsbereichsleiterin Maria Kubitschek.

Ohne Systemänderung werden gerade jene, die ohnehin wenig verdienen, voll zur Kassa gebeten. Sie können nicht in den Genuss des derzeitigen Pendlerpauschales kommen, weil sie wenig oder keine Lohnsteuer bezahlen und daher das Pauschale nicht wirksam wird. Ein Absetzbetrag mit Negativsteuerwirkung bedeutet, dass jeder entweder um diesen Betrag weniger Steuer zahlt oder ihn direkt ausbezahlt bekommt.

Positiv ist für die AK, dass zumindest ein Teil der Mineralölsteuer-Mittel zweckgebunden für den Klimaschutz verwendet werden soll, wie das auch von der AK gefordert wird.

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