Tauschitz: Müssen jetzt die Mitarbeiter zittern?

Offenbarungseid im Gesundheitssystem: Gesundheitsreferent soll offenlegen, wie jährlich 22 Mio. Euro eingespart werden, ohne dass Mitarbeiter in den Spitälern zittern müssen

Klagenfurt (OTS) - "Die Aussage des Gesundheitsreferenten, dass
bei den künftigen Investitionen in den Landeskrankenanstalten alle drin hängen würden, lässt sehr vieles offen, was vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Spitälern verunsichert", sagt heute VP-LAbg. Stephan Tauschitz.

Er fordere daher, dass in der nächsten Aufsichtsratssitzung der Kabeg der Gesundheitsreferent detailliert auf den Tisch lege, wen genau die Einsparungen betreffen und welche Abteilungen daran glauben werden müssen. "Nur mit Bettenabbau sind 22 Millionen Euro einzusparen nicht möglich. Was also ist die Arbeitsplatzgarantie von BZÖ und SPÖ wert, die sie gegenüber den Krankenhaus-Angestellten abgegeben haben", will Tauschitz wissen.

Die ÖVP habe die Finanzierung der Investitionen auf Pump und Verderb abgelehnt, da die Kabeg-Schulden bis 2009 ohnehin bei 2 Milliarden Euro liegen werden. "Hätte man die 350 Millionen Euro aus dem Kabeg-Deal für den Bau des LKH Neu verwendet, wären diese drastischen Einsparungsmaßnahmen nicht notwendig und niemand müsste zittern", erklärt Tauschitz. BZÖ und SPÖ vergurken die Finanzierung der Spitäler-Investitionen, vergaukeln die hunderten Millionen aus dem Krankenhäuser-Verkauf und verschaukeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Spitäler. "Oder gibt es gar wieder geheime Zusperrpläne für Hermagor oder sonst ein regionales Spital", fragt Tauschitz. (Schluss)

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