ARBÖ: Autofahrer dürfen für Lkw-Transitlawine nicht zur Kasse gebeten werden

Wien (OTS) - Der ARBÖ lehnt die geplante Erhöhnung der Mineralölsteuer für Benzin und Diesel in aller Deutlichkeit ab. Bei Diesel entspricht dies einer Erhöhung der Mineralölsteuer um sage und schreibe 17 Prozent. Österreich hätte damit die siebthöchste Mineralölsteuer in allen EU-Länder. "Es geht nicht an, unter dem Argument des Klimaschutzes nun die 'kleinen' Autofahrer' und Pendler gnadenlos zur Kassa zu bitten. Es entbehrt jeder Logik, die Lkw-Lawine durch Österreich und den damit verbundenen Tanktourismus durch höhere Belastungen für die leidgeprüften Autofahrer bekämpfen zu wollen," kritisiert ARBÖ-Präsident Dr. Heinz Hofer.

Die als Ausgleich ins Auge gefasste Erhöhung der Pendlerpauschalen um 10 Prozent ist nur der buchstäbliche Tropfen auf den heißen Stein. Schließlich sind die Autokosten in den letzten vier Jahr stets weit höher gestiegen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Eine rasche Erhöhung des Kilometergeldes um 7 Cent auf 45 Cent pro Kilometer ist für den ARBÖ unumgänglich.

Nach Schätzungen der ARBÖ-Experten ist mit der von der Politik angepeilten Erhöhung eine Mehrbelastung der Autofahrer von mehr als 530 Mio. Euro (rund 7,3 Mrd.) verbunden und als vollkommen unzumutbar und total überzogen abzulehnen.

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