Murauer: Hat Darabos Interesse an Verzögerung der Lizenzen für den Eurofighter?

Wien (ÖVP-PK) - Bundesminister Günther Platter hat alles unternommen, um rechtzeitig die Lizenzen für gewisse Softwareausrüstungen des Eurofighter von den USA zu erhalten. Wenn aber Minister Darabos ständig erklärt, die Abfangjäger in Österreich gar nicht betreiben zu wollen, so muss man auch die USA verstehen, dass sie die Herausgabe militärischer Lizenzen aufgrund dieser Unsicherheit in Österreich blockieren. Ist das vielleicht sogar im Interesse des Verteidigungsministers?, fragt ÖVP-Landesverteidigungssprecher Abg. Walter Murauer heute, Mittwoch und reagierte damit auf Aussagen Darabos’ in der morgigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "News". ****

Dies werde durch den Umstand bestärkt, dass der Leiter der von Minister Darabos eingesetzten Task Force für den Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag derselbe Offizier des Bundesheeres ist, der die Lizenzen verhandeln soll, so Murauer.

Es sei daher nicht einzusehen, dass Darabos noch immer versuche, seine Verantwortung für die noch ausstehenden Lizenzen an seinen Amtsvorgänger Platter abzuschieben, fuhr Murauer fort. "Fakt ist, dass Günther Platter zeitgerecht ein "Memorandum of Understanding" abgeschlossen hat, und es nun an Darabos als Verteidigungsminister liegt, die Beschaffung der Lizenzen schleunigst zu finalisieren."

Enttäuscht zeigt sich Murauer darüber, dass sich Darabos, dessen Loyalität zum Bundesheer als Verteidigungsminister eigentlich selbstverständlich sein sollte, nach wie vor als "Eurofighter-Gegner" deklariert. "Eigentlich hätte ich mir erwartet, dass er in den vergangenen zwei Monaten seiner Amtszeit genügend Gelegenheit bekommen hat, die Vorzüge des Eurofighter zu entdecken und aus militärischer Sicht erläutert zu bekommen."
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