Kräuter: Bartenstein fördert "Heuschrecken statt Arbeitsbienen"

Arbeitsplatzgefährdung statt Gegengeschäfte

Wien (SK) - SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter kritisiert seinen steirischen Landsmann Wirtschaftsminister Martin Bartenstein im Zusammenhang mit seinen Äußerungen zum bevorstehenden Verkauf des Edelstahlkonzerns Böhler-Uddeholm. Kräuter: "Angesichts der prekären Situation für die Beschäftigten in Kapfenberg ist der hämische Hinweis auf die BAWAG-Entscheidung mehr als unangebracht. Bartenstein sollte konstruktiv alle Bemühungen unterstützen, die mittelfristig ein reines Verwertungsinteresse an dem obersteirischen Leitbetrieb ausschließen." ****

Gleichzeitig kritisiert Kräuter die offenbar völlig zum Erliegen gekommenen Gegengeschäftsimpulse für die Obersteiermark. Kräuter: "Es werden von Bartenstein die völlig falschen Entwicklungen gefördert, nämlich Heuschrecken statt Arbeitsbienen. Statt der versprochenen Gegengeschäfte kommt es nun sogar zu Unsicherheiten in Leitbetrieben der Eurofighter-Stationierungsregion Obersteiermark."

Bezeichnend sei auch, dass die als Lobbyistin für EADS-Gegengeschäfte tätige PR-Beraterin Mag. Karin Keglevich zugleich auch als Vermittlerin des britischen Fonds CVC auftritt. Kräuter abschließend:
"Welche Interessen bei Frau Keglevich zusammenlaufen wird sich bei ihrer Befragung vor dem Eurofihgter-Untersuchungsausschuss herausstellen". (Schluss) sl/mm

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0011