Nikolaus Prinz: Gute Kinderbetreuung beginnt bei der Wahlfreiheit der Eltern

Flexibilisierung des Kinderbetreuungsgeldes verbessert Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Wien (ÖVP-PK) - Familienförderung ist Zukunftsförderung. Die Politik kann und muss dabei Rahmenbedingungen schaffen, die den Wünschen und Bedürfnissen der Familien entspricht. Für den ÖVP-Abgeordneten im Familienausschuss Nikolaus Prinz beginnt eine gute Kinderbetreuung bei der Wahlfreiheit der Eltern: "Nur sie entscheiden, wie und wie lange sie ihr Kind zu Hause betreuen wollen oder können. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Gleichklang mit dem Wohl des Kindes stellt somit eine große Herausforderung für junge Familien dar." Mit der geplanten Flexibilisierung beim Bezug des Kinderbetreuungsgesetzes kommt die Politik den modernen Familienstrukturen entgegen. ****

"Wir müssen den Bedarf stets an die Bedürfnisse anpassen - und nicht umgekehrt", kritisiert Prinz den unreflektierten - medial aber gut verkaufbaren - Bedarf von so genannten 50.000 neuen Kinderbetreuungsplätzen in Österreich. "Familienpolitik kann man nicht am Reißbrett entwerfen, sondern man muss sich nach den Anliegen der Familien richten, sich an deren Lebens- und Arbeitssituation orientieren."

Dies gilt auch beim Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen. Für Nikolaus Prinz ist auch hier nicht nur die Quantität entscheidend, sondern vor allem die Qualität. "Flexibilisierung und bedarfsgerechte Vielfalt sind auch bei den Kinderbetreuungsmöglichkeiten notwendig", ersucht der ÖVP-Abgeordnete Frauenministerin Doris Bures, sich vor Ort ein Bild von "Bedarf und Bedürfnissen" zu machen. Denn in den Gemeinden, die künftig auch einen Großteil der dafür notwendigen Kosten zu tragen haben, sieht die Realität oft ganz anders aus. (Schluss)

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