VP-Dworak: Wiener Wohnen nutzt Monopolstellung zum Schaden der Mieter aus

Privatunternehmen werden zugunsten gemeindeeigener Firmen grob benachteiligt

Wien (VP-Klub) - "Wiener Wohnen nutzt seine Monopolstellung zum Schaden der Mieter aus", kritisiert VP-Gemeinderat Bernhard Dworak, Mitglied des Wiener Wohnbauausschusses. Dworak unterstreicht die Wichtigkeit von Mieterbeiräten, die in den von Wiener Wohnen betreuten Wohnhausanlagen "eine durchaus schwierige Aufgabe haben". Beim Treffen der neu gegründeten Mieterbeiratsplattform wurde u.a. kritisiert, dass der Abschluss eines Vertrags mit der Fernwärme Wien Voraussetzung für einen Mietvertragsabschluss ist.

Verheerendes Zeugnis an Wiener Wohnen

Aus internen Berichten von Mieterbeiräten geht hervor, dass unvollständige und zum Teil auch falsche Rechnungsbelege immer wieder zu Konflikten führen. "Die Situation in Wohnanlagen wird vielfach durch Narrenfreiheit von manchen Hausbesorgern verschärft, die schlechte Arbeitsleistung erbringen, Keller und Räume in Besitz nehmen, ohne mit Mietern und Wiener Wohnen Rücksprache zu halten oder nicht erbrachte Leistungen verrechnen", erklärt Dworak. Beschwerden werden ignoriert, Mieter im Stich gelassen, Mängel nicht oder wenn unzureichend behoben. Wir fordern eine Behebung dieser Zustände und vor allem eine transparente Gestaltung von Kosten und Mietzinsen", so Dworak.

Monopolist mit sozialistischer Handschrift

"Die Vorgangsweise von Wiener Wohnen trägt eine eindeutig sozialistische Handschrift. Private, gut funktionierende Hausbetreuungsfirmen werden gekündigt, die Wiener Wohnen gehörende Hausbetreuungs-GmbH übernimmt dann die Leistungen der privaten Firmen. Wir fordern, dass der kommunale Monopolist nicht länger bevorzugt wird und private Unternehmen genauso ihre Leistungen anbieten können", fordert Dworak abschließend.

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