Grüne Wien: Kooperative Mittelschule keine Alternative zu AHS

Jerusalem: "Wien braucht eine neue AHS im 21. Bezirk"

Wien (OTS) - "Die KMS, die kooperative Mittelschule, ist ein
reiner Etikettenschwindel, weil sie sich nicht signifikant von der Hauptschule unterscheidet", sagt die Schulsprecherin der Grünen Wien, Susanne Jerusalem. Der Abschluss der KMS führe zu keinerlei relevanten Berechtigungen und ist für SchülerInnen diskriminierend. "Es gleicht einem politischen Heizdeckenverkauf, dass Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl die KMS bewirbt und als gleichwertige Alternative zur AHS darstellt". Dadurch würden Eltern in die Irre geführt.

Die KMS könne keine Alternative zur AHS sein, so Jerusalem. Gleichzeitig gibt es zu wenig AHS Plätze, "das Problem ist alt und wurde von der SPÖ in Wien und von der ÖVP im Bund einfach ignoriert", sagt Jerusalem. Die Grünen fordern den Neubau einer AHS im 21. Bezirk, und zwar auf der brachliegenden Fläche rund um die U-Bahnstation Aderklaaer-Straße. In Floridsdorf bekommen rund 100 SchülerInnen keinen AHS-Platz im Bezirk, in der Donaustadt sind es 175. In Floridsdorf befinden sich alle Gymnasien im Westen oder Norden des Bezirks, im Bereich Leopoldau und Großfeldsiedlung gibt es kein Gymnasium. Auch von der Donaustadt aus wäre der Standort "Aderklaaer Straße" gut zu erreichen. "Jedes Kind, das AHS-berechtigt ist, muss auch einen AHS Platz bekommen", so Jerusalem abschließend.

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