Aktuelle Veranstaltung: "First European Collaborative Law Conference"

Wien (OTS) - In Österreich war im letzen Jahrzehnt die Erweiterung des anwaltlichen Berufsbildes vor allem von der Mediation bestimmt.

Collaborative Law kann die Vorteile der Mediation, nämlich den vertraulichen Rahmen, das interessensbezogene Arbeiten und die Offenlegung aller relevanten Fakten, mit den Vorteilen einer anwaltlichen Vertretung verbinden.

Bei Collaborative Law handelt es sich um eine außergerichtliche Methode der Konfliktbeilegung, die von speziell ausgebildeten RechtsanwältInnen durchgeführt wird. Diese Methode ist eine innovative Möglichkeit, bestehende Konflikte zu lösen und ist schneller als traditionelle Verfahren. Der Klient ist direkt beteiligt am Endresultat und behält stets den Überblick.

Österreich ist eines der ersten europäischen Länder, in denen RechtsanwältInnen in Collaborative Law ausgebildet wurden und wo Collaborative Law auch in der Praxis angewendet wird.

"Seit 2003 wurden von der AVM (anwaltliche Vereinigung für Mediation und konsensorientiertes Verhandeln) mehrere Seminare über Collaborative Law angeboten und mehr als 60 RechtsanwältInnen haben bereits Collaborative-Law-Seminare besucht. In die Liste der Collaborative Law Lawyers wurden bisher rund 30 RechtsanwältInnen eingetragen." (Dr. Andrea Haniger-Limburg, Rechtsanwältin in Innsbruck, Collaborative-Law-Trainerin)

Die AVM veranstaltet am 23. und 24. März 2007 im Hotel Schloß Wilhelminenberg die "First European Collaborative Law Conference". Neben einer Auswahl an Collaborative Law-Spezialisten - insbesondere aus dem Bereich England, USA und Kanada - die über den Status quo, die Entwicklung, Pläne und Visionen berichten werden, wird auch Mr. Stu Webb, der Gründer von Collaborative Law, an der Konferenz teilnehmen. Die Inhalte der Konferenz werden sowohl Neulinge auf dem Gebiet des Collaborative Law, als auch bereits darin ausgebildete Personen ansprechen.

Collaborative Law ist in Österreich wesentlich weniger bekannt als Mediation, könnte sich jedoch durchaus in den nächsten Jahren in ähnlicher Weise wie anwaltliche Mediation etablieren.

Details zum Programm der Konferenz finden Interessierte auf www.avm.co.at

Die AVM ist eine Vereinigung, die sich in erster Linie der Anliegen der RechtsanwältInnen im Zusammenhang mit Mediation annimmt und die damit verbundenen Interessen vertritt.
Die AVM veranstaltet Ausbildungslehrgänge für Mediation und fördert die Weiter- und Fortbildung der Vereinsmitglieder als Mediatoren und/oder als Mandantenvertreter im Rahmen der Mediation. Sie sichert entsprechende Qualitätsstandards in anwaltlicher Mediation im Interesse der Auftraggeber. Sie leistet Öffentlichkeitsarbeit für Mediation als neue Form der Konfliktregelung sowohl in Richtung potentieller Klienten als auch gegenüber der Anwaltschaft und informiert ihre Mitglieder laufend über die Entwicklungen auf diesem Gebiet. Die AVM bietet auch zu interessanten neuen außergerichtlichen Streitbeilegungsmethoden und zu den Themen Kommunikation, Konfliktmanagement und Rhetorik Veranstaltungen an. Seit 2005 veranstaltet die AVM außerdem Seminare für Rechtsanwaltsanwärter, die für die Ausbildung im Rahmen der RAO vorgeschrieben sind.
Der AVM gehören ca. 300 Mitglieder in ganz Österreich auch, darunter auch die Rechtsanwalts-kammern aller 9 Bundesländer.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Elisabeth Peter (Telefon: 01/513 12 01, Mail: office@avm.co.at)

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