Weninger: Böhler-Uddeholm muss in österreichischen Besitz bleiben

Drohender Ausverkauf könnte auch Arbeitsplätze in Niederösterreich gefährden

St. Pölten, (SPI) - "Böhler-Uddeholm muss im österreichischen Besitz bleiben, auch wenn die Geister, die gerufen wurden, offenbar nicht mehr so leicht vertrieben werden können", kommentiert SPNÖ-Klubobmann und Wirtschaftssprecher LAbg. Hannes Weninger die aktuelle Diskussion um die mögliche Übernahme des österreichischen Paradeunternehmens Böhler-Uddeholm durch eine britische Fondgesellschaft. "Hat die Schüssel-Regierung in den letzten Jahren mit Vehemenz den Ausverkauf österreichischer Unternehmen und Beteiligungen mit all seinen Nachteilen für den Wirtschaftsstandort Österreich betrieben, so triften jetzt sogar die Kapitäne dieses Kurses in den Sturm", so Weninger in Anspielung auf Schüssel-Berater Claus Raidl, der bald nicht mehr Herr im eigenen Haus sein könnte.****

"Für den britischen Investor stehen schnelle und hohe Gewinne und keine strategische Partnerschaft im Vordergrund. Es könnte durchaus drohen, dass das Unternehmen ausgepresst und nach wenigen Jahren wieder verkauft wird - im Ganzen oder filetiert. Beispiele für diese Vorgehensweise gibt es international genug. Die Beschäftigten sind zu Recht verunsichert und befürchten mittelfristig sogar Gefahren für ihre Arbeitsplätze. Nur mit starken österreichischen Kernaktionären, die die Zukunft des Unternehmens im Auge haben und nicht nur maximale Gewinne, ist der Bestand von Böhler gesichert. Wenn sich nun auch die Wirtschaftskammer für ein Ende des wilden Privatisierungs- und Ausverkaufskurses ausspricht, so ist dies für viele ehemalige österreichische Unternehmen leider zu spät - aber Böhler könnte es noch retten", fordert Weninger auch im Interesse Niederösterreichs die Schaffung einer österreichischen Beteiligungsgesellschaft zur Verhinderung des Ausverkaufs. In Niederösterreich sind allein an den Böhler-Standorten im Ybbstal rund 550 Mitarbeiter beschäftigt. Weninger: "Diese Arbeitsplätze müssen erhalten bleiben."
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-NÖ-Landesregierungsfraktion
SPÖ-NÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala
Pressesprecher
Tel: 02742/9005 DW 12794
Mobil: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0003