Neuer Jahresbericht der Forschungsgemeinschaft Funk (FGF)

FMK-MAIER: FGF ist Garant für wissenschaftlich fundierte Information zu Mobilfunk

Wien (OTS) - Die Forschungsgemeinschaft Funk (FGF) hat im
aktuellen Jahresbericht 2006 eine Bewertung der vorliegenden Kenntnislage und der öffentlicher Diskussion darüber abgegeben. Ergebnis: Das Gesamtbild ist hinsichtlich gesundheitlicher Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks wissenschaftlich gut abgesichert und nicht besorgniserregend.

Alleine in den vergangenen 4 Jahren wurden weltweit 125 Millionen Euro in Mobilfunk-Forschung investiert und die Anzahl wissenschaftlicher Publikationen hat sich im abgelaufenen Jahrzehnt etwa verdoppelt bis verdreifacht. Darüber hinaus beinhaltet der FGF Report 2006 die weltweit unterschiedlichen Einschätzungen zum Mobilfunk-Forschungsbedarf, beschreibt die Qualitätsstandards für Forschungsarbeiten, schildert den allgemeinen Forschungsstand und skizziert den weiteren Forschungsbedarf. FMK-Geschäftsführer Maximilian Maier sieht die FGF als "Garant für wissenschaftlich fundierte Information über Mobilfunk."

Mobilfunkdiskussion verlagert sich nach Europa

Wie der Bericht zeigt, wird es in den USA immer schwieriger, Mittel für Forschung zum Thema EMF zu erhalten, da die Fragestellung nach möglichen gesundheitsrelevanten Wirkungen auf Grund Tausender wissenschaftlicher Publikationen im Wesentlichen als gelöst betrachtet wird. Der Schwerpunkt der Forschung zu dieser Frage hat sich daher von den USA nach Europa verlagert. Bemerkenswert ist eine steigende Anzahl von Publikationen aus Ländern mit wenig Tradition im Mobilfunk-Forschungsbereich, wie China, Türkei, Serbien, Rumänien.

Qualitätsstandards für Forschung

Die FGF fühlt sich "strenger Neutralität, d.h. ausschließlich den Regeln wissenschaftlicher Korrektheit verpflichtet." Sie kritisiert bei vielen Studien die fehlende interdisziplinäre Unterstützung und die Publikationen mit " neuen Hinweisen", die nur auf neue Forschungsarbeit und mehr Forschungsgelder abzielen. Der Jahresbericht hält fest, dass "Warnhinweise und Forderungen nach Absenkung von Grenzwerten ungeachtet der wissenschaftlichen Erkenntnisse Konjunktur haben." Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse müssen aber immer die oberste Prämisse des Handelns sein.

Die neuen Möglichkeiten durch verbesserte, automatisierte Analysemethoden sind sprunghaft angestiegen, bedürfen aber einer umso genaueren Kontrolle der Resultate. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Forschungsgemeinschaft Funk (FGF), das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz und die deutsche Strahlenschutz-Kommission (SSK) sowie EU-Koordinierungsaktionen haben zu einer Erhöhung der Qualität von Forschungsarbeiten und zur Versachlichung der öffentlichen Diskussion beigetragen.

Es wird weiter geforscht

In einigen Fällen ist weitere Forschung (Wiederholung von Schlüsselstudien) erforderlich, um unklare Ergebnisse zu prüfen. Mit den Ergebnissen vieler Projekte internationaler Kooperationen ist noch 2007 zu rechnen.

Service:
http://www.fgf.de/fgf/jahresberichte/index.html

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