Kaiser: Auch Kärnten muss auf Klimaveränderungen schnell reagieren

SPÖ fordert Errichtung eines Klimainstitutes

Klagenfurt (SP-KTN) - Um auf die negativen Folgen des Klimawandels zu reagieren und zukünftige Auswirkungen frühzeitig abschätzen zu können, fordert die SPÖ die Errichtung eines eigenen Klimainstitutes für Kärnten. Ein entsprechender Antrag wurde von den Sozialdemokraten in der letzten Sitzung des Kärntner Landtages vergangenen Donnerstag eingebracht.
"Extreme Hitze und Kälte haben schon in jüngster Vergangenheit weltweit zahlreiche Opfer gefordert. Die Klimaveränderung ist und wird in Zukunft noch viel stärker zu einem wichtigen gesellschaftspolitischen Thema, vor dem sowohl große Industrienationen aber auch kleine Regionen nicht die Augen verschließen dürfen", sagte heute, Mittwoch, der Klubobmann der SPÖ Kärnten, LAbg. Peter Kaiser.

Mit Beschluss des Kollegiums der Kärntner Landesregierung vom 18. Mai 2002 wurde die Einrichtung einer Arbeitsgruppe beschlossen, die aufgrund der Österreichischen Klimastrategie 2002 die in Kärnten zu setzenden Maßnahmen koordinieren soll. In dieser Arbeitsgruppe sind Experten aus verschiedenen Fachbereichen vertreten.

"In konsequenter Fortsetzung der Umsetzung eines umfassenden Klimaschutzes soll nunmehr die Einrichtung eines Klimainstitutes geprüft und dem Kärntner Landtag ein Bericht bzw. ein Vorschlag unterbreitet werden", zitiert Kaiser aus dem Antrag an den Kärntner Landtag.

Zukünftige klimatische Auswirkungen sollen durch das von den Sozialdemokraten geforderte Klimainstitut für Kärnten aufzeigen, welche Maßnahmen auch auf regionaler Ebene gesetzt werden müssen, um das gesundheitliche Wohl jedes Einzelnen zu sichern aber auch um Tourismus, Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein auf die zu erwartenden geänderten Bedingungen vorzubereiten, schloss Kaiser.

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