KORRIGIERTE FASSUNG: ÖSTERREICH: SPÖ hat rund 6 Millionen Euro Schulden

Beitragserhöhung im kommenden Jahr

Wien (OTS) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina sprach von einem "österreichischen Watergate", als das Abfragen der SP-Konten durch die Finanzmarktaufsicht bekannt wurde. Nun gibt der neue Bundesgeschäftsführer Reinhard Winterauer selbst finanzielle Details bekannt: Er habe die Partei heuer mit Schulden von "nicht einmal 5,8 Millionen Euro" übernommen, wie die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer Dienstag-Ausgabe berichtet. Bei drei Banken - auch bei der Bawag -habe man Kredite laufen, so Winterauer. Besichert sind diese Kredite mit Immobilien wie dem Hotel Altmannsdorf, dem Café auf der Gloriette in Schönbrunn und dem Vorwärtshaus - alles in Wien.

Seit dem teuren Nationalrats-Wahlkampf im Jahr 1999, knausert die Partei bei ihren Ausgaben und erhöhte die regulären Mitgliedsbeiträge auf 60 Euro. Dennoch werde eine weitere Erhöhung der Beiträge kommen müssen. "Für 2007 schließe ich das noch aus", so Winterauer gegenüber ÖSTERREICH. 30 Prozent der Beiträge fließen übrigens direkt an die Bundes-SPÖ. Gespart wird auch bei den Umbau-Plänen der Parteizentrale. Winterauer: "Ein paar Tausende Euro investieren wir in die Renovierung, nicht mehr."

Bis 2010 will der SPÖ-Bundesgeschäftsführer die Partei schuldenfrei haben. Dafür muss er weiter eisern sparen. Winterauer:
"Vor Kündigungen muss sich niemand fürchten, wir schichten nur Personal um, damit wir die Partei für die Regierungsbeteiligung fitmachen", berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH (Dienstag-Ausgabe).

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