Kößl: Jarolims Aussagen belegen akuten Handlungsbedarf von Ministerin Berger

SPÖ darf beim Thema Kindesmissbrauch nicht scherzen

Wien, 19. März 2007 (ÖVP-PK) "Jarolims Aussagen belegen, dass bei Justizministerin Maria Berger akuter Handlungsbedarf im Zusammenhang mit der Rechtsprechung über Sexualstraftäter besteht", so ÖVP-Sicherheitssprecher Günter Kößl. Dass Jarolim beim Thema Kindesmissbrauch zu Scherzen aufgelegt ist, zeigt, dass die SPÖ erst einmal ein Problembewusstsein entwickeln muss. Faktum ist, Opfer von Übergriffen und Missbrauch haben oft ein ganzes Leben lang damit zu kämpfen. "Es wird Zeit, dass die SPÖ hier die notwendige Sensibilität an den Tag legt", so Kößl weiter. ****

Die Aufforderung von ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon an Ministerin Berger ist sinnvoll und notwendig. Zahlreiche Medienberichte sprechen Bände. Es kann nicht sein, dass Täter mit einer Haftstrafe von ein paar Monaten davon kommen, nachdem sie die Seele eines Menschen zutiefst verletzt haben. "Die ÖVP fordert deshalb, dass Sexualstraftäter härter bestraft werden. Hoffentlich erkennt auch die SPÖ endlich, dass es Zeit wird, zu handeln. Letztlich geht es nicht nur um die Rechtssprechung, sondern auch um den Vollzug. Wie werden Täter therapiert und unter welchen Umständen werden sie wieder auf freien Fuß gesetzt? Denn in diesem Bereich ist die Wiederholungsgefahr groß", so Kößl abschließend.

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