AK bleibt dabei: Klimaschutzinvestitionen im Inland verwenden

Wien (OTS) - Zur Reaktion des Lebensministeriums, wonach die
Kritik der AK zu den Klimaschutzinvestitionen nicht nachvollziehbar sei, stellt die AK klar: Es stimmt, dass Klimaschutz im Inland Priorität haben soll, aber offenbar ist das nicht so für das Lebensministerium. Die einzigen neuen Mittel, die nach den Plänen des Ministeriums unmittelbar für den Klimaschutz zur Verfügung gestellt werden, sind für den zusätzlichen Ankauf von Emissionsreduktionen im Ausland vorgesehen. Die AK schlägt vor, diese Gelder für eine Erhöhung der Umweltförderung im Inland zu verwenden.

Im Inland warten klimarelevante Projekte mit einem Investitionsvolumen über 800 Millionen Euro auf Förderungen. Doch die Fördermittel reichen derzeit nicht aus. Mit zusätzlichen 135 Millionen Euro können diese Investitionen ausgelöst werden, die dann eine Entlastung der Treibhausgasbilanz um über 1,5 Millionen Tonnen CO2 bringen. Und das über mehr als 15 Jahre, während die Emissionsrechte, die im Ausland zugekauft werden, nur einmal zählen und dann verloren sind.

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