Konjunktur: Junge in der Wirtschaft spüren Aufschwung

Hoch bei Investitionen und Mitarbeiterzahl - 43 Prozent erwarten im laufenden Jahr mehr geschäftlichen Erfolg

Wien (PWK192) - Vor kurzem wurde unter den jungen Unternehmern Österreichs eine Umfrage zur Einschätzung der Konjunkturentwicklung, über die Entwicklung in ihren eigenen Unternehmen und ihre Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich vor dem Hintergrund der Regierungsumbildung durchgeführt.

Vorneweg lässt sich sagen: Die jungen Unternehmer sehen die Zukunft ihres eigenen Unternehmens ausgesprochen positiv. Der Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft, Harry Gatterer, dazu: "Der Aufschwung in der Wirtschaft ist nicht nur herbeigeredet, die Stimmung unter den jungen Unternehmern ist hervorragend. Neun von zehn Unternehmern blicken mit einer gehörigen Portion Optimismus auf das laufende Wirtschaftsjahr. Das ist ein gutes Zeichen für unser Land."

Bezogen auf das eigene Unternehmen gaben zwei Drittel der befragten Unternehmer an, dass sie von einer erhöhten Sparsamkeit ihrer Kunden nichts bzw. nur unwesentlich etwas mitbekommen. Erfreulich ist für den Arbeitsmarkt auch die Beobachtung, dass jeder vierte befragte Jungunternehmer für 2007 plant, mehr Mitarbeiter aufzunehmen. Zwei Drittel haben immerhin vor, den Mitarbeiterstand konstant zu halten. Bezogen auf Investitionen in das eigene Unternehmen rechnen 81,7 Prozent der Befragten mit höherer bzw. gleichbleibender Investitionstätigkeit. 40,7 Prozent der befragten jungen Unternehmer erwarten, dass 2007 wirtschaftlich ähnlich erfolgreich wird wie 2006. Knapp 43 Prozent erwarten sogar mehr geschäftlichen Erfolg im Jahr 2007.

Hinsichtlich der politischen Situation herrscht ein noch ambivalentes Bild: Positive und negative Erwartungen in die neue Regierung halten einander derzeit die Waage. Die jungen Unternehmer rechnen vorerst mit Stillstand (38,6 Prozent), Proporz (37,6 Prozent) und einem Richtungsstreit (37,4 Prozent), danach folgen Kontinuität (30,8) und das Rechnen mit dem Aufleben der Sozialpartnerschaft (28,2). 12,8 Prozent rechnen mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. "Wir Jungen müssen täglich hart arbeiten, um die Wirtschaft anzutreiben. Jetzt erwarten wir das auch von unserer neuen Regierung. Die Schonzeit ist vorbei!", so Gatterer abschließend. (hp)

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