Klement: Handelsverbot für Robbenprodukte

FPÖ fordert aus Tierschutzgründen ein Verbot der Einfuhr von Robbenprodukten

Wien (OTS) - In wenigen Tagen wird in Kanada wieder die Saison für die Robbenjagd eröffnet. Alleine in den letzten drei Jahren wurden in Kanada über eine Million junge, nur wenige Tage alte Sattelrobben auf dem Eis brutal erschlagen.

"Weltweit sprechen wir hier von der größten genehmigten Massentötung von Meeressäugern", so der FPÖ-Tierschutzsprecher, NAbg, DI Karlheinz Klement. Das brutale Abschlachten der Tiere wäre allerdings weder mit der wirtschaftlichen Notlage der Ostkanadier, noch mit den niedrigen Kabeljaubeständen zu entschuldigen. Es gäbe keine ernstzunehmenden Untersuchungen, welche ein Erholen der Kabeljaubestände durch die Massenschlachtungen von Robben in Aussicht stellen würden. Wirtschaftlich mache der Robbenfang gerade einmal durchschnittlich 0,07% des Bruttoinlandsproduktes der Provinz Neufundland aus.

"Die schockierenden Ergebnisse der Untersuchungen eines Tierärzteteams vor Ort, dass etwa 42% der untersuchten Tiere zum Zeitpunkt ihrer Häutung noch am Leben waren, fordert dringend auch unser Handeln", zeigt Klement auf und weist darauf hin, dass dieses Vorgehen selbst kanadisches Tierschutzrecht brechen würde, was leider von den örtlichen Behörden kaum verfolgt würde.

Die FPÖ fordert aus Tierschutzgründen ein nationales Handelsverbot von Robbenprodukten. Die Einfuhr von Robbenprodukten soll in Österreich endgültig verboten werden.

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