FPÖ-Justizsprecher Fichtenbauer begrüßt Vorschlag zur Verschärfung des Sexualstrafrechts

"Strafmaß bei Sexualdelikten muss angehoben werden."

Wien (OTS) - Der freiheitliche Justizsprecher, NAbg. Dr. Peter Fichtenbauer, begrüßt den Vorschlag von ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon, das Sexualstrafrecht zu verschärfen, und spricht sich zusätzlich für deutlich höhere Haftstrafen für Sexualstraftäter aus.

Es gehe nicht an, so Fichtenbauer, dass etwa Vermögensdelikte schärfer geahndet würden als Kinderpornographie oder Kindesmissbrauch, die unsägliches seelisches Leid und eine bleibende Traumatisierung der Opfer nach sich zögen. Kindesmissbrauch, zumeist innerhalb der Familie angesiedelt, dürfe nicht länger als Kavaliersdelikt angesehen werden.

Hier gelte es, neben der Verschärfung des Strafmaßes noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten, so der freiheitliche Justizsprecher weiter. Noch immer würden solch scheußliche Delikte aus Angst oder falsch verstandener Scham von nächsten Angehörigen gedeckt. Es habe daher nichts mit "Blockwartmentalität" oder Aufforderung zur Denunziation zu tun, wenn man diesen Personen ihre Mitschuld bewusst mache und sie ermuntere, ihr fatales Schweigen zu brechen.

In jedem Fall dürfe es nicht bei hehren Worten bleiben. "Wir Freiheitlichen werden jedenfalls genau beobachten, wie 'offensiv' sich die ÖVP tatsächlich verhält, wenn es darum geht, den vollmundigen Ankündigungen auch Taten folgen zu lassen", so Fichtenbauer abschließend.

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